Donnerstag, 27. Dezember 2012

Was tun bei Fibromyalgie oder Chronic Fatigue Syndrom?

FM & CFS

Keine Erkrankung ist wie die andere
Kein Patient ist wie der andere
Keine Behandlung ist wie die andere

 
 

Kaum ein Krankheitsbild ist im Alltag einer Arztpraxis vermutlich schwerer zu behandeln als die Fibromyalgie (FM) oder das Chronic Fatigue Syndrom (CFS). Der Leidensdruck des Patienten ist oft hoch, die Symptome sind äußerst vielschichtig, die Erkrankungsursachen sind noch nicht abschließend geklärt, und last but not least: Die Diagnose ist eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Das bedeutet für die Arztpraxis oftmals unzählige differentialdiagnostische Untersuchungen bei oft nur unzureichender Kostendeckung durch die Krankenkassen.

In der Regel erst wenn die medizinisch notwendigen Differentialdiagnosen (handelt es sich vielleicht nicht um Fibromyalgie oder Chronic Fatigue Syndrom, sondern um Rheuma, eine Borreliose, Migräne, orthopädische oder internistische Erkrankungen…?) abgeschlossen sind, kann eigentlich die Diagnose Fibromyalgie bzw. Chronic Fatigue Syndrom gestellt werden.

Die anschließende Behandlung erfordert oft sehr viel Zeit und eine regelrechte Detektivarbeit des Therapeuten und erfolgt z.T. zuweilen mit Therapien, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.


Symptome einer Fibromyalgie oder eines Chronic Fatigue Syndroms


Die Fibromyalgie und das Chronic Fatigue Syndrom können neben den Hauptsymptomen ein weitgefächertes Symptombild aufweisen.

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Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus, 27.12.2012



Foto: Gerd Altmann, Pixelio

Sonntag, 9. Dezember 2012

Herzmeditation in Bonn

Herzmeditation in Bonn - für alle Menschen mit Herzensangelegenheiten


Meditationskurs à 6 Einheiten für Menschen mit Herzensangelegenheiten jeweils donnerstags, um 20 Uhr, nach vorheriger Kursanmeldung.


Das Herz ist unser zentrales Organ des Liebens und Lebens. Mit einem weiten und befreiten Herzen sind wir in der Lage, einander zu berühren und Verletzungen zu heilen.

In diesem Meditationskurs werden wir uns dem Herzen auf unterschiedlichste Art und Weise meditativ nähern. Ziel ist es, Verletzungen des Herzens - ob seelischer oder organischer Natur - zu lindern oder zu heilen, neuen Lebensmut zu fassen, um mit einem weiten und befreiten Herzen positiv in die Zukunft blicken zu können. Der geschützte Raum der Gruppe ermöglicht es, im Anschluss an die Meditation die eigenen Herzensangelegenheiten in die Gruppe einzubringen.

Herzensangelegenheiten können seelischer oder organischer Art sein. Zu den organischen zählen beispielsweise Bluthochdruck, Herzerkrankungen,funktionelle Herzrhythmusstörungen etc. Dieser Kurs ersetzt keine schulmedizinische Behandlung, sofern diese angezeigt ist.

Der Kurs: 6 Einheiten, 20 Uhr, Dauer: ca. 1,5 h. Der Kursbeginn ist jeweils zu
erfragen; Kosten: 65 € pro Kursreihe.


 
Foto Herz: Gerd Altmann by Pixelio


Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus, 09.12.2012


Freitag, 7. Dezember 2012

Ärztepfusch

Ärztepfusch & Selbstverantwortung in Gesundheitsfragen

 
 
Ungefähr alle 14 Tage findet man in der Presse Berichte über irgendeinen sogenannten Ärztepfusch. In reißerischer Aufmachung – versteht sich. Hohe Verkaufszahlen sind der Presse bei so gearteten Headlines immer sicher. Denn so sehr, wie wir sie anbeten – unsere Halbgötter in Weiß, so sehr echauffieren wir uns auch gerne über sie. Schliesslich geht es um ein hohes Gut: unsere Gesundheit und damit um unser Leben. Die Berichterstattung ist hier leider in der Regel einseitig – es gibt nur schwarz oder weiß. Und das wird der Sache selten gerecht und ist für keine der beteiligten Seiten zielführend. Im Gegenteil: kontraproduktiv. Denn über ein auf die Art und Weise künstlich geschürtes Misstrauen gegenüber Ärzten, verlieren wir gleichsam eine wichtige Säule in der Heilwerdung.
Meine Beobachtung in Bezug auf z.B. ärztliche Qualitäten ist...

 
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Foto aka by Pixelio
 
Nicola Hirsch, Medizinjornalistin, Heilpraktikern Bonn, 7.12.2012 bei Google+

Donnerstag, 29. November 2012

DIE Weihnachtsgeschenk-Idee für Bonner

Du hast keine Ahnung, was Du Deinen Lieben zu Weihnachten schenken sollst?

Wie wärs mit einer Massage?

 
 

weitere Infos: www.integrale-heil-und-lebenspraxis.com


Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus, 29.11.2012

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Schwermetallbelastung, Schwermetallausleitung, Detox-Kur - Was ist das?




Was ist eine Schwermetallbelastung und wie wirkt sie sich wohlmöglich auf den Körper aus?


Sind sie ständig krank und oder chronisch abgeschlagen und müde? Dann könnte u.U. eine Schwermetallbelastung dahinter stecken.

Was sind Schwermetalle? Unter Schwermetallen versteht man Elemente, wie Blei, Quecksilber, Silber, Cadmium, Gold, Kobalt oder Zinn. Diese werden von allen Menschen mehr oder weniger gehäuft durch Trinkwasser, Nahrung, Auspuffgase und insbesondere durch Amalgam-Zahnfüllungen aufgenommen.

Schwermetalle könnten, nach Ansicht der Naturheilkunde, im Allgemeinen schlecht auf normalem Wege ausgeschieden werden und würden somit im Körper ‚deponiert‘. Bevorzugt sollen sie sich im Bindegewebe anreichern. Wenn diese Stoffe ständig im Blut wären, würde sich der Körper, so die Sicht der Naturheilkunde, selbst belasten. Mit der Ablagerung in Geweben sorge der Körper somit für die geringstmögliche tägliche Belastung. Die Schwermetalle seien aber dadurch im Blut nicht (in der realen Konzentration) nachweisbar.


Die mögliche Bedeutung von Amalgam in Bezug auf eine Schwermetall-belastung des Körpers


Wo früher die häufigsten Schwermetallbelastungen durch den Beruf, z.B. in der Schwerindustrie auftraten, so sind es heute vermutlich die Amalgamfüllungen in unseren Zähnen. Zuweilen wird heute immer noch Amalgam verwendet, obwohl dessen gesundheitsschädigenden Wirkungen bekannt sind. Amalgam nimmt unter den Schwermetallen eine Sonderstellung ein, da das in ihm enthaltene Quecksilber und das Zinn in besonderem Maße die Nerven schädigen kann. Dies kann auf mehrfache Weise zu Problemen führen.

Bitte lesen Sie hier weiter: Integrale Heil- und LebensPraxis.


Foto: Daniel Stricker Pixelio


Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus, letzte Aktualisierung: 24.10.2012

Sonntag, 21. Oktober 2012

Fit in der Grippesaison – Grippeimpfung ist nicht die Lösung

Mit einer Anti-Grippe-Kur Bakterien und Viren keine Chance lassen





Der Herbst ist kaum richtig da und schon lesen wir in der Zeitung, welch eine schreckliche Grippewelle in diesem Jahr wieder auf uns zurollt und dass wir uns bitte alle schnell gegen Grippe impfen lassen mögen.

Impfungen können für immungeschwächte Personen lebensrettend sein. Ich möchte hier kein undifferenziertes Votum gegen Impfungen abgeben. Ungeachtet dessen gilt aber, dass ein gesundes Immunsystem der beste Schutz vor Viren und Bakterien ist und deshalb unsere ganze Aufmerksamkeit auf die Aktivierung unseres Immunsystems gelegt werden sollte. Egal, ob nun grippegeimpft oder nicht. Da unser Immunsystem keinen Schaltkasten hat, an dem wir rumschrauben können, sondern es untrennbarer Teil unseres Körpers (und auch unserer Seele!) ist, muss hier schon ein ganzheitlicher Ansatz her. Grippeschutz beruht daher in der Naturheilkunde auf einem ganzheitlichen Ansatz, in dessen Mittelpunkt die gesunde Lebensführung stehen muss. Würde ich nun diesen ganzheitlichen Ansatz beschreiben wollen, müsste ich ein Buch schreiben. Das möchte ich an dieser Stelle aber nicht, denn diese Bücher sind bereits alle geschrieben. Deshalb beschränke ich mich hier auf Maßnahmen, die bei einem versierten Arzt oder Heilpraktiker zur Grippeprophylaxe durchgeführt werden können.

Bitte hier weiter lesen: Integrale Heil- und LebensPraxis


Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus, letzte Aktualisierung: 21.10.2012

Bild: Benjamin Thorn by Pixelio




Freitag, 12. Oktober 2012

Magnetfelder, ihre Wirkungen und die Magnetfeldtherapie

Was sind überhaupt Magnetfelder?

Ma­gnet­fel­der sind na­tür­li­che Kraft­fel­der. Unsere Erde wird umgeben von einem solchen natürlichen eigenen Kraftfeld. Es handelt sich dabei um elektromagnetische Energie und diese ist eine der elementarsten Energieformen, die wir auf der Erde kennen.


Das Magnertfeld der Erde und seine Bedeutung


Das Magnetfeld der Erde übt vermutlich auf alle Lebewesen eine stimulierende Wirkung aus. Viele Lebensformen sollen sich nach diesem Kraftfeld sogar ausrichten. So besitzen z.B. Bienen, Blindmäuse, Haustauben, Zugvögel, Meeresschildkröten, Haie und wahrscheinlich auch Wale einen Magnetsinn. Sie nutzen das Erdmagnetfeld vermutlich zur Orientierung. Einige in Gewässern vorkommende, mikroaerophile Bakterienarten werden durch das Erdmagnetfeld parallel zu den
Feldlinien ausgerichtet (Quelle: Wikipedia). Dies sind nur einige Beispiele.


Die möglichen Auswirkung von natürlichen Magnetfeldern auf Mensch und Natur


In der Na­tur sind al­le Le­be­we­sen per­ma­nent die­ser vermutlich ak­ti­vie­ren­den En­er­gie des Erdmagnetfeldes aus­ge­setzt.

......

Bitte hier weiterlesen: http://www.integrale-heil-und-lebenspraxis.com/heilpraxis-blog/magnetfeldtherapie/


Foto Magnetfeld Tim Ruster, Pixelio





Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus, letzte Aktualisierung: 11.10.2012

Dienstag, 2. Oktober 2012

Darmgesundheit und Darmtherapie

Der Darm als Schlüssel zur Gesundheit - Darmsanierung


 



Der Darm als Schlüssel zur Gesundheit


Unser Darm spielt nach naturheilkundlicher Sicht in Bezug auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden eine herausragende Rolle. So ist er nicht nur zuständig fürVerdauung und Ausscheidung, sondern er erfüllt eine wesentliche Rolle in unserem Immunsystem. Was kaum bekannt ist: Der Darm stellt das größte Immunorgan unseres Körpers dar. Im Dünndarm sitzen immerhin rund 80 % des für den Stoffwechsel und das Immunsystem maßgeblichen Lymphgewebes. Ein gestörtes Gleichgewicht im Darm ist zwar nicht sofort und unmittelbar an veränderten Immunreaktionen im Gesamtorganismus zu erkennen; mittel und langfristig ist aber stark anzunehmen, dass die Darmgesundheit einen ganz erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit und Lebensqualität ausübt. Ein gestörtes Darmmilieu hingegen, lässt sich vor allem aus Sicht der Naturheilkunde mit einer Vielzahl an Beschwerden und Erkrankungsbildern in Verbindung bringen.
Die Schulmedizin kennt zwar auch die Darmgesundheit, konzentriert sich aber weder in der Diagnose noch in der Therapie auf die geschilderten Phänomene.


Die Darmsanierung als Therapieoption


Bei folgenden Symptomen kann aus Sicht der Naturheilkunde eine Darmtherapie, bzw. Darmsanierung sinnvoll sein:

  • Blähungen
  • Krämpfen
  • Verstopfung
  • immer wiederkehrender Durchfall
  • Reizdarm
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Histaminose
  • Allergien oder Asthma
  • Neurodermitis oder andere Hauterkrankungen
  • Depressionen
  • Erschöpfungszustände oder Burnout
  • Fibromyalgie oder generalisierte Schmerzsymptomatiken
  • arthritische, rheumatische Beschwerden
  • immer wiederkehrende Infekte (rezidivierende Infekte)
  • Mikronährstoffdefizite
  • Kaiserschnitt (dem Kind fehlt dann unter Umständen die Übertragung von "guten" Darmkeimen der Mutter)
  • Organschäden an Bauchspeicheldrüse, Magen oder Leber/ Galle
  • u.v.m.


Darmgesundheit und Depression


Früher wurden Heilpraktiker mit ihren Darmtherapien, gerne auch 'Darmsanierung', genannt, von der Schulmedizin belächelt. Neueste Studienergebnisse scheinen jedoch der Naturheilkunde Recht zu geben.
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Hier weiterlesen:

Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus, 03.10.2012

Bild: Sigrid Rossman, Pixelio.de

Mittwoch, 27. Juni 2012

Was tun bei ADHS?



ADHS ist ein vielschichtiges Thema. Und kaum eines wird so viel und kontrovers diskutiert. Anbei möchte Ich Euch einen integralen Ansatz vorstellen, der Körper, Seele und Geist aller Beteiligten berücksichtigt. Insbesondere möchte auf die Möglichkeiten der Orthomolekularmedizin verweisen (s.u.). Im folgenden stelle ich ein paar Punkte zusammen, die mir im Zusammenhang mit ADHS besonders wichtig erscheinen.

‎1. Die Beziehung zum Kind stärken
Auch wenn man eher erwartet hätte, dass hier als erstes über ADHS als Krankheit gesprochen wird, möchte ich mich zunächst einem Kapitel widmen, welches die meisten Leser zunächst nicht als ersten Punkt erwartet hätten: Die Beziehung zwischen Eltern und ADHS-Kind, genauer gesagt: die oft bereits zerrüttete oder zumindest sehr angespannte Beziehung. Denn sehr oft leidet die Beziehung zwischen Kind und Eltern bei ADHS in ganz besonderem besonderem Maße. Nirgendwo aber wird gerade umso mehr eine gute und stabile Beziehung zwischen Kind und Eltern benötigt. Das Kind braucht um Ruhe zu finden einen sicheren Hafen. Es fehlt ihm in seiner Konstitution an Orientierung, Behaglichkeits- und Geborgenheitsgefühl. Das ist einfach so und muss nicht unsere Schuld sein.

Dies stellt dennoch uns Eltern manchmal vor wirkliche Herausforderungen. Wo das ADHS Kind doch stets unbequem, unharmonisch, ungezogen, widerspenstig zu sein scheint. Nicht selten fühlt man sich als Eltern davon persönlich angegriffen.

Henning Köhler gibt in seinem Buch:“ Von ängstlichen, traurigen und unruhigen Kindern" wertvolle Hinweise. So können wir einmal versuchen uns in die Situation des Kindes hineinversetzen, mit der Vorstellung, dass sich das Kind in seinem Körper unwohl fühlt und dem versucht mit Bewegung und Unruhe zu entkommen. Köhler schlägt den Eltern eine abendliche Meditation vor, um die Not des Kindes besser zu verstehen und es liebevoll ins Herz auf zu nehmen. "Beschäftigen Sie sich möglichst ohne Wehleidigkeit mit der besonderen Problematik Ihres Kindes. Stellen Sie dabei weniger in den Vordergrund, was Ihnen persönlich, den Nachbarn oder Lehrern Scherereien macht, als vielmehr die Frage, womit sich das Kind selbst Leid zufügt. (....) Sie können und werden dann einen Punkt erreichen, wo Sie EMPFINDEN: "Ich VERSTEHE die Not meine Kindes".

Eine solche Meditationspraxis kann betroffenen Eltern helfen sich von dem Gefühl des Persönlich-Angegriffen-Seins durch das Verhalten des ADHS-Kindes im Alltag zu lösen.

Betroffene Eltern sollten dem ADHS-Kind so oft es geht versuchen das Gefühl zu geben, dass es erwünscht und geliebt ist. Trotz aller Schwierigkeiten. In liebevollem Kontakt bleiben ist die wichtigste, zuweilen aber auch schwierigste Aufgabe der Eltern.

‎2. Konsequenz, Leitlinien, Regeln und Unterstützung
ADHS-Kinder benötigen Konsequenz in der Erziehung, Leitlinien und Regeln. So blöd wie das klingt, denn wir sind ja alle modern und wollen lieber nicht so autoritär sein und unser Familienleben sollte doch lieber auf der Basis von Kooperation, denn auf Strenge beruhen.

Aber das geht mit ADHS-Kindern nur begrenzt. Im Gegenteil. Wir überfordern das Kind und uns selbst. Das Kind zieht sich beispielsweise nicht an, weil es immer wieder auf etwas anderes kommt. Seine Aufmerksamkeitsspanne, seine Fähigkeit an einem Thema dran zu bleiben, reicht einfach nicht aus. Ggf. will es, aber es kann einfach nicht. Es hilft in so einem Fall wenig von ferne zu rufen "Zieh Dich endlich an!!!". Ein ADHS-Kind benötigt ggf. viel länger Unterstützung, als ein 'normales' Kind seines Alters. Dies gilt es zu akzeptieren. Ohne Wut auf das Kind. Es kann nicht anders. Also könnte die Unterstützung so aussehen, dass die Eltern das Anziehen begleiten, ggf. die Kleider in der richtigen Reihenfolge vorbereiten.... etc und anschließend fürs Gelingen loben. Während des Anziehvorgangs sollte dann aber auch keine Ablenkung zugelassen werden und leider klar - macht das Kind nicht mit, muss das Konsequenzen haben.

Die Konsequenzen sollten vorher bekannt sein und sie müssen immer dieselben sein, dürfen nicht wahllos sein. Damit fühlt das Kind sich nicht unfair behandelt und noch viel wichtiger: Die Erwachsenen kommen nicht in einen Zustand der Hilflosigkeit und Wut. Der Tonfall während der ganzen Aktion kann dadurch freundlich bleiben, dass alltägliche Drama bleibt aus, die Beziehung zum Kind bleibt bestehen.

‎3. Schutz des Kindes vor zu vielen Einflüssen und Überforderung
ADHS-Kinder können sich nicht so abgrenzen, wie wir das ggf. können. Alle Eindrücke brennen sich gleichsam in das Kind ein. Machen es unruhig - später abgestumpft und vielleicht sogar süchtig nach derartigen Eindrücken.

Das A und O ist daher ein geregelter Tagesablauf und Schutz vor Fernsehen, Playstation, Computerspielen, Musikvideos mit schnellen Schnitten (haben sie ja eigentlich alle), zu viele Termine am Tag etc.. Auch wenn es noch so verlockend ist. Denn vorm Computer oder Fernseher sind diese Zappelkinder ja ausnahmsweise ruhig. Die Eltern könnten einen kurzen Moment durchatmen. Doch der Schein trügt. Das Kind ist vorübergehend lediglich förmlich ‚abgeschaltet’. Die Eindrücke aber brennen sich ein, der nur aufgeschobene Bewegungsdrang kommt danach umso stärker. Oder habt Ihr schon mal erlebt, dass ein ADHS-Kind nach längerem Fernsehen friedlich und entspannt ist?

Selbst Ritalin (mal von allen Nebenwirkungen abgesehen) kann einem Kind nicht helfen, wenn man es vorm Fernseher sitzen lässt. Die Eltern sollten sich immer vor Augen halten, dass das ADHS-Kind besonders schutzbedürftig ist, da es sich nicht so abgrenzen kann, wie andere. Ebenso muss man sich vor einer Überforderung hüten. Gerichtetes Aufmerksamkeitstraining und Sport sind gut - aber nicht 4 Termine die Woche.

Dazu sehr passend ein Artikel aus der Welt:
„Zappelphilippe haben hohes Risiko für Mediensucht
Ob Fernsehen, Internet-, oder Videospiele: Junge ADHS-Patienten sind viel anfälliger für exzessiven Medienkonsum als andere Kinder.
Kinder mit der Aufmerksamkeitsstörung ADHS sind nach Einschätzung von Ärzten besonders anfällig für Mediensucht. Der exzessive Konsum von Fernsehen, Internet- und Videospielen sei bei ihnen dreimal so stark ausgeprägt wie bei anderen Kindern, sagte der Arzt Klaus Skrodzki (Forchheim) auf einem Kongress für Jugendmedizin in Weimar.

„Fernsehen mit ständigen Bild- und Tonwechseln und Computerspiele fördern die Störung.“ Teenager mit einer Aufmerksamkeitsstörung neigen demnach auch eher als ihre Altersgenossen zu Nikotin- und Alkoholsucht. „Und sie zeigen deutlichere Entzugserscheinungen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte.

Laut Skrodzki reagieren Kinder mit ADHS sehr viel impulsiver auf Reize. „Sie greifen etwa sofort zu, wenn ihnen eine Belohnung geboten wird.“ PC-, Internet- und Videospiele böten ihnen permanent Reize und sofortige Belohnung.

Das Problem beim regelmäßigen Computerspiel für ADHS-Kinder sei, dass diese sehr rasch gute Fertigkeiten im Erkennen von Nebensächlichkeiten entwickelten, sagte der Experte. Damit werde aber das Grundproblem bei der Störung verstärkt.

„Sie können ja ohnehin schon Nebensächliches nicht von Wichtigem unterscheiden. Und mit Videospielen trainieren sie ihre Aufmerksamkeit für das Falsche.“ Die Eltern sind nach Beobachtungen des Mediziners häufig Teil des Problems, wenn sie ihre Kinder zur Ablenkung vor das Fernsehgerät oder den Computer setzen.

Noch bedenklicher sei es, dass bereits bei Vorschulkindern ein eigener Fernseher im Kinderzimmer stehe. Auch Computerspiele in Kindergärten richteten bei von ADHS betroffenen Kindern eher Schaden als Nutzen an. An dem vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte veranstalteten Kongress in Weimar nehmen noch bis Sonntag rund 500 Fachleute teil.

Am Samstag wurde der mit 5000 Euro dotierte Preis für Jugendmedizin an den Aachener Verein „Kinderseele“ verliehen. Der Verein kümmert sich um psychisch kranke Kinder und deren Eltern. Schwerpunkt der Tagung sind die gesundheitlichen Auswirkungen von Fernseh- und Computer-Dauerkonsum bei Kindern und Jugendlichen.“

Artikel erschienen am 18.03.2011
dpa/sts

‎4. ADHS-Kinder sind Power-Kinder
ADHS-Kinder sind Power-Kinder. Also lasst sie powern. Sucht nach einer Sportart, in der sich das Kind ordentlich austoben kann. Der Rekordschwimmer Phlebs leidet an ADHS und bekam dies mit Schwimmen in den Griff.
Können Sich ADHS-Kinder nicht auspowern, richtet sich die Power in Unruhe nach innen und in Aggression nach außen (Bei Mädchen im übrigen – was kaum einer weiß - entstehen im späteren Verlauf der Erkrankung eher Depressionen, als nach außen gerichtete Aggression).
Anbei einer der vielen Artikel über Phleps, den Schwimmer:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2399325_0_6647_-nervenkrankheit-adhs-mit-der-stoerung-leben-lernen.html

‎5. Aufmerksamkeitstraining
Aufmerksamkeit kann erlernt werden. Das kann das Kind verhaltenstherapeutisch z.B. in einer Ergotherapie lernen. Wer die Kraft aufbringt, kann das als Elternteil selber tun. Z.B. mit einem regelmäßigen Mühlespiel - sofern es dem Kind Spaß macht. Oder mit Basteln etc..Manchmal kann es aber gut tun, wenn ein außenstehender und unvorbelasteter professioneller Therapeut das Aufmerksamkeitstraining (mit-)übernimmt.

‎6. Verhaltenstraining / Wuttraining
ADHS-Kinder reagieren oft mit Wut auf Aktionen/ Reaktionen anderer. Und dazu kommt noch, dass ihnen durch ihr Verhalten viel Wut entgegen gebracht wird. Ein Teufelskreis aus Ablehnung, Enttäuschung und Wut entsteht.
Es kann helfen, dem Kind Anleitungen zu geben, was man statt wütend brüllen, treten, ausrasten… alternativ tun kann. Z.B. tief durchatmen und erst einmal spüren, was da innen eigentlich los ist: Bin ich gerade traurig? Kann ich das irgendwie anders zum Ausdruck bringen?

7. Ergotherapie/ Motopädie
Obwohl ADHS-Kinder einen großen Bewegungsdrang haben und diesem auch bei jeder Gelegenheit nachgehen, bestehen dennoch oft motorische und oder sensuelle Defizite. Die Kinder scheinen ihren Körper nicht recht innerlich aus zu füllen. Anthroposophisch gesprochen sind Äther- und Astralleib in ihre physischen Hülle noch nicht harmonisch ‚eingewachsen’. Die Kinder spüren nicht genau, wo ihr Körper anfängt und wo er aufhört. Ebenso hat das ADHS-Kind oft Schwierigkeiten mit Balance, Lageempfinden und sensuellen Wahrnehmungen. Kombiniert mit der Unruhe führt dies zu vielen Verletzungen des Kindes selbst, oder zu Unfällen mit anderen und ‚Bruch’ in der Wohnung. Vor allem wenn noch Wut im Spiel ist. Ein ADHS-Kind erzählte mir einmal: „Wenn in der Klasse irgendwas passiert oder daneben geht, bin immer ich das, dem das passiert. Mir passieren die Dinge immer einfach so. Ich will das gar nicht.“

Da das Glas am Abendbrottisch nahezu täglich, ggf. sogar mehrmals umfällt, ist Stunk an der Tagesordnung. Frust für die ganze Familie. An diesem Punkt kann relativ einfach Abhilfe geschaffen werden. Eine regelmäßige Ergotherapie, bzw. Motopädie kann dem Kind helfen, seine Defizite in diesem Bereich auf zu holen. Ein guter Therapeut bezieht auch immer die Eltern mit ein und gibt Anleitungen, Tipps und Tricks für den Alltag.

‎8. Das gute Vorbild
Bei allem Gesagten zählt das gute Vorbild. Schreien die Eltern das Kind oft wütend an, kann man nicht erwarten, dass es dies nicht auch tut. Das ADHS-Kind ist also auch Therapeut der Eltern. Unser Therapeut, der es uns ermöglicht uns auch im Erwachsenenalter noch weiter zu vervollkommnen und an unseren Schwächen zu wachsen. Dies erfordert allerdings unseren wirklichen Willen Schattenarbeit zu leisten. Integrale Lebenspraxis ist z.B. ein guter Weg für Schattenarbeit.

‎9. Die Stärken des Kindes sehen
So problematisch ein ADHS-Kind auch ist - es hat immer auch besondere Stärken und Talente. Die Eltern des Kindes sollten ganz bewusst nach diesen Stärken suchen, sie sich vor Augen führen und liebevoll wertschätzen. Und das Kind regelmäßig dafür loben. Man sollte immer im Hinterkopf haben, wie schwer es ein ADHS-Kind hat. Diese Kinder ecken ständig überall an. Diesem stetigen Gefühl der Unzulänglichkeit sollten die Erwachsenen entgegen wirken, indem sie das Selbstbewusstsein des Kinde regelmäßig stärken.

10. Orthomolekularmedizin
Einen ganz besonderen Stellenwert in der Therapie von ADHS-Kindern hat für mich die Orthomolekularmedizin. Hier kann man mit ganz einfachen Dingen schon große Verbesserungen bewirken. Zudem verbirgt sich nicht selten hinter der Diagnose ADHS in Wirklichkeit eine Kryptopyrrolurie (KPU), bzw. Hämopyrrollaktamurie (HPU) und das Kind ist so unruhig, weil sein Körper Vitamin B6 und Zink nicht richtig verwerten kann. Hier kann mit ganz simplen und kostengünstigen Mitteln Abhilfe geschaffen werden.

Häufig fehlt den Körper aber auch Magnesium – das Salz der Ruhe. Ebenfalls helfen kann Omega3. Auch ist eine Analyse der Aminosäuren im Blut oder Urin zu empfehlen. Nicht selten ist z.B. die Aminosäure Tryptophan erniedrigt. Aus Tryptophan bastelt sich der Körper den Neurotransmitter Serotonin. Und Serotonin macht ruhig, glücklich und ausgeglichen.

Die Orthomolekulare Therapie sollte aber nicht in Eigenregie, sondern von einem Arzt oder Heilpraktiker mit Fachrichtung Orthomolekulare Medizin durchgeführt werden, da i.d.R. höhere Dosierungen erforderlich sind, die einer stetigen Laborkontrolle bedürfen.

11. Medikamentöse Therapie
Manchen Kindern hilft neben der Orthomolekularmedizin (siehe Punkt 10) die klassische Homöopathie weiter. Wichtig ist, dass der Behandler eine ausführliche Anamnese durchführt und danach sorgfältig ein Konstitutionsmittel für die Kind aussucht. Für gewöhnlich wird dies dann in einer Hochpotenz verabreicht. Genauso wichtig wie die erste gründliche Anamnese ist die weitere Begleitung. Alle 6 – 8 Wochen sollte eine erneute Vorstellung beim Behandler erfolgen, bei der die weiteren Schritte und Medikamentationen besprochen werden.

Wenn die beschriebenen Punkte 1 – 10 von oben optimal bearbeitet werden, das Ergebnis aber dennoch nicht befriedigend ist, so halte ich einen Versuch mit den üblichen schulmedizinischen Mitteln wie Ritalin für vertretbar. Nicht befriedigend heißt hier für mich: Das Kind kann nicht Kind sein, kommt in der Schule nicht mit, die Beziehung zu den Eltern ist zerrüttet, alle sind am Ende. Klar: Ritalin und Kind vorm Fernseher versauern lassen – das geht gar nicht zusammen. Und auch klar: Ritalin hat Nebenwirkungen. Von Patient zu Patient unterschiedlich stark. Dennoch: Für manch ein Kind, bei dem sonst alles versagt, bzw. zu keinen befriedigenden Ergebnissen führt, kann Ritalin dann eine erste echte Chance zu einem einigermaßen normalen Leben sein. Schließt diese Chance, wenn sonst nix geht, bitte nicht von Anfang an kategorisch aus. Ihr dürft mit Euch selbst gerne so dogmatisch sein wie Ihr wollt. Nicht aber bei Eurem Kind. Da sind Lösungen gefragt.

Beschäftigt man sich als Eltern jedoch ausführlich mit den Punkten 1 – 10 und wenn man ADHS als einen Prozess auffasst, an dem alle zu arbeiten haben, dann ist die Verabreichung von Medikamenten weitaus weniger vonnöten, als derzeit in Deutschland und Europa praktiziert.

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn im Feb. – März 2011,
www.Integrale-Heil-und-Lebenspraxis.com

Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus,

Samstag, 16. Juni 2012

Neue Ansätze in der Tinnitus-Therapie







In dem unten eingefügten Link gelangt Ihr zu einem interessanten neuen Ansatz bei der Tinnitus-Therapie:

http://www.forschung-wissen.de/?p=2078

Dort heißt es: "Durch das Forschungsinstitut des Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung, konnte jetzt in einer umfangreichen Studie nachgewiesen werden, dass eine hier entwickelte neue Therapieform für Tinnitus in mehr als 75 Prozent der Fälle erfolgreich verläuft."
Bisher berate ich meine Patienten dahingehend, den Ton im Ohr so weit es geht zu ignorieren, damit im Gehirn das Areal für diesen Ton nicht weiter anwächst. Die bisherige Forschung ging davon aus, dass nach der akuten Phase, der Tinnitus eher vom Gehirn erzeugt wird und nicht im Ohr. Dass sich also eine Art Töngedächtnis, analog zum Schmerzgedächtnis bildet. Je mehr Aufmerksamkeit der Ton erhält, umso größer wird das Hirnareal, welches für ihn zuständig ist. Das Weghören bzw. übertönen mit einem Masker war die bisherige Strategie der Wahl.

Hier wird aber nun genau entgegengesetzt vorgegangen: Der Patient begibt sich mit seiner Aufmerksamkeit genau in den Ton hinein und versucht ihn dann zu steuern. Aus der Schmerztherapie kenne ich dieses Vorgehen und habe auch schon eigene gute Erfahrungen damit gemacht: Mit der Aufmerksamkeit ganz in den Schmerz hineingehen. Im Moment größter Konzentration verschwindet er. Im Artikel heisst es bezüglich der Tinnitus-Therapie: "Kernstück der Therapie ist dabei das bewusste Hören der störenden Geräusche, die meist in Form eines Pfeifens, Brummens, oder Rauschens auftreten. Im Laufe der Therapie lernt der Patient diese Geräusche allmählich selbst zu steuern, womit er schrittweise die Kontrolle über die störenden Töne gewinnt."


www.integrale-heil-und-lebenspraxis.com
Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn

Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus,





Donnerstag, 14. Juni 2012

Wege aus dem Burnout



Wieder auf die Füße kommen, das Leben ins Gleichgewicht bringen und am eigenen Lebensplan arbeiten

Manchmal ist ein nahender Burnout für den Betroffenen gar nicht so leicht zu erkennen. Denn man rutscht langsam in ihn hinein. Und die Frühsymptome können auf vieles hindeuten. Vielleicht ist da nur eine nicht enden wollende Infektserie, seit einigen Wochen oder Monaten schlechter Schlaf, Unkonzentriertheit, Nervosität, viel Streit und eine immerwährende Abgeschlagenheit. Mancheiner ahnt aber schon, um was es sich da handeln könnte. Dennoch macht es das nicht leichter. Für viele Betroffene ist nämlich der Schritt sich eine Burnout-Problematik einzugestehen oder sich vielleicht sogar zu einer Burnout-Behandlung zu entschließen unendlich schwer. Denn jeden Tag denkt man sich vielleicht: "...es geht schon noch eine Weile...in drei Wochen ist das Projekt beendet...übermorgen ist Wochenende...wenn ich jetzt ausfalle, ist meine Karriere im Eimer...'. Vielleicht wird einem in einer der vielen schlaflosen Nächte aber klar, dass es so doch nicht mehr lange gut gehen kann.



Ich selbst habe viele Jahre in der freien Wirtschaft gearbeitet, genau da, wo Burnouts 'produziert' werden. Ich weiß also, wovon ich spreche. Ziel sollte es sein, einen Burnout zu erkennen und zu behandeln, bevor sich ein Zusammenbruch ereignet. Ist es erst einmal bis zu einem totalen Zusammenbruch gekommen, ist oft ein langer Aufenthalt in einer Klinik vonnöten. Erkennt man aber rechtzeitig seine Situation, kann ein Ausstieg aus der Abwärtsspirale gelingen. Allerdings das i.d.R. nur mit professioneller Hilfe und das ganz wichtig: unter Kooperation des Patienten. Denn niemand kann Dich da raus holen, außer Du selber.


Für die Behandlung eines Burnout-Syndroms ist für mich daher eine individuell-konzeptionelle Herangehensweise unerlässlich. Wir können die körperlichen Folgen eines Burnout mit Hilfe der Orthomolekularen Medizin sehr gut abfedern und den Körper in einem absehbaren Zeitraum wieder auf die Füße bringen. ‚Bluttuning‘ funktioniert eben bei Burnout-Patienten genauso gut wie bei Leistungssportlern. Jedoch wäre es aus meiner Sicht äußerst unseriös, es dabei zu belassen.



Die zweite Säule des Burnout-Konzeptes bildet daher die Bearbeitung der Frage, wie der Betroffene in diese Situation gekommen ist und wie es im Leben des jeweiligen Menschen weiter gehen kann und soll. Hier kommen Verfahren wie Integrale LebensPraxis, Coaching oder Psychotherapie oder Biografiearbeit zum Einsatz.


Die dritte Säule bildet das Erlernen von Entspannungsverfahren, im besten Falle bis hin zur Einübung einer regelmäßigen Meditationspraxis. Ich biete aus diesem Grunde eine regelmäßige Meditationsgruppe an jedem 1. und 3. Dienstag im Monat in Bonn an, in der im beruflichen Stress stehende Menschen auch ohne Vorkenntnisse unterschiedliche Meditationsformen erfahren können. Mein Motto zu diesen Meditationsgruppen ist: Meditation für alle - auch für Kopfmenschen. Meine Meditationsgruppen sollen all diejenigen ansprechen, denen autogenes Training und progressive Muskelentspannung zu langweilig, Zen zu viel 'Nichts' und sonstige Mediationsformen oft zu esoterisch sind. Es gibt viele Wege aus dem Stress in die Ruhe. Lass Dich überraschen...;-)



Die vierte Säule der Burnout-Therapie wird gemeinschaftlich von Ernährungstherapie, Sporttherapie und der naturheilkundlichen Behandlungsbegleitung gebildet. Sofern in der behandelnden Praxis vorhanden, kann das Therapiekonzept durch die Biophotonen-Therapie ergänzt werden.



Wie die Gewichtung der einzelnen Therapiesäulen vorgenommen wird, ist individuell zu entscheiden. Wer den Verdacht hat, an einem beginnenden Burnout zu leiden, sollte schnellstens mit seinem Arzt oder Heilpraktiker darüber sprechen. Je früher die Behandlung beginnt, umso besser. Beginnt die Behandlung ganz früh, fällt das Stichwort Burnout zuweilen gar nicht. Dann würde man das ganze eher als Integrale LebensPraxis bezeichnen, die ich aber auch jedem nur ans Herz legen kann.

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn

Weitere Informationen findet Ihr hier:
http://www.Ambulante-Burnout-Therapie.
http://www.Integrale-Heil-und-LebensPraxis.com

Näherungsweise kann ggf. dieser Test helfen Deine Situation ein zu schätzen:
http://www.burnout-lightup.de/burnout/der-test/

Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus,


Montag, 11. Juni 2012

Mit Voice Dialogue Persönlichkeitsanteile integrieren und die Persönlichkeit entwickeln



Was ist Voice Dialogue?

Voice Dialogue ist eine Beratungs-, bzw. Therapie-Methode, die mit inneren Persönlichkeitsanteilen arbeitet und diese einmal ungestört zu Wort kommen lasst, in jeder Sitzung jedoch für einen gewissen Ausgleich sorgt. Voice Dialogue - und die Psychologie der Selbste - geht davon aus, dass die Persönlichkeit aus zahlreichen Anteilen oder Selbsten (Selves) besteht. Häufig wird auch von "inneren Stimmen" gesprochen. Diese Stimmen entstehen aus individuellen Lebenserfahrungen und bilden ein System von Hauptstimmen (Primary Selves) und verdrängten Anteilen (Disowned Selves).

Mit einigen unserer inneren Anteile identifizieren wir uns, andere lehnen wir ab. Voice Dialogue unterstützt darin, mehr und mehr dieser inneren Teilpersönlichkeiten anzunehmen und ein Bewusstes Ich (Aware Ego) zu entwickeln. Dieser Prozess verändert unsere Verhaltensmuster und verbessert berufliche wie private Beziehungen.

Zudem ist Voice Dialogue ein äußerst spannender Prozess. Denn wir lernen uns dabei Schritt für Schritt von ganz neuen Seiten kennen, können diese im positiven Sinne integrieren und ihre Kräfte nutzen. Voice Dialogue unterstützt auf sehr einfache, aber sehr tiefgehende Weise den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung.


Woher kommt Voice Dialogue?

Die Psychologen Hal und Sidra Stone haben Voice Dialogue erstmals 1972 beschrieben. Seither wird die Methode kontinuierlich weiterentwickelt. Voice Dialogue wird in verschiedenen Bereichen von Psychotherapie, Beratung, Coaching, Körperarbeit sowie Business- und Organisationsberatung eingesetzt.


Voice Dialogue in der Praxis

Voice Dialogue, bzw. die Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen nimmt in meiner Praxis, als besonders wertvolle Methode mehr und mehr einen zentralen Stellenwert ein. Ich kenne keine Methode, die in so kurzer Zeit zu so tiefgehenden und integralen Ergebnissen kommt und damit wirklich heilsame Prozesse anstoßen kann. Und das, obwohl im Voice Dialogue völlig klientenzentriert, im Fachjargon genannt „nichtdirigistisch“, gearbeitet wird. Das bedeutet, dass der Therapeut/ Faciliator die Sitzung nie am Klienten vorbei dirigiert und in irgendeiner Weise Prozesse mit Gewalt angestoßen werden, für die der Klient ggf. gar nicht bereit ist. Alle Persönlichkeitsanteile, die während einer Voice Dialogue Sitzung zu Tage treten, werden begrüßt und keinesfalls negativ beurteilt. Denn jeder Persönlichkeitsanteil in uns hat ein positives Ansinnen und das gilt es zu würdigen. Oft verhält es sich so, dass Persönlichkeitsanteile erst ausgeglichen agieren können, wenn sie eine entsprechende Würdigung erfahren haben, ohne dass andere Stimmen immer „dazwischen funken“. Da zu jeder Stimme auch immer eine „Gegenstimme“ in einer Sitzung zu Wort kommen kann, geht der Klient auch nie in einem unausgeglichenen Zustand nach Hause. Viele Menschen haben zunächst Angst einer im Untergrund ‚rumorenden‘ Stimme Raum zu geben. Es besteht die Angst, dass das Leben so in eine unkontrollierte Schieflage gelangen könnte. Mit dem Aufbau einer Voice Dialogue Sitzung passiert aber das genau nicht. Weil eben auch andere Stimmen zu Wort kommen und ein Ausgleich geschaffen werden kann. Oft passiert für den Klienten sogar genau das Gegenteil der befürchteten Schieflage: die zuvor ‚rumorenden‘ Stimmen geben Ruhe, bzw. fügen sich konstruktiv in die Gesamtpersönlichkeit ein. So werden innere Feinde zu wertvollen Freunden.

Trotz der nichtdirigistischen Vorgehensweise ist Voice Dialogue für den Klienten direkt erfahrbar zielgerichtet. Das im Gegensatz zu einigen anderen klientenzentrierten Methoden, bei denen man sich zuweilen im „Dickicht“ der Psyche immer wieder in ähnlichen Kreisen dreht, ohne dass ein Thema eine Wendung im realen Leben erfährt. Auch das ist an Voice Dialogue besonders: Denken, Fühlen, Wollen und Handeln werden gleichermaßen angesprochen. Der Klient erkennt und fühlt seine Themen nicht nur, er wird auch in die Lage versetzt zu Handeln. Und das ganz aus sich selbst heraus.

Voice Dialogue eignet sich, um direkte Probleme zu bearbeiten, kann aber auch wunderbar in die Integrale LebensPraxis integriert werden. Mit Hilfe von Voice Dialogue kann der Klient all seine inneren Persönlichkeitsanteile erfahren, Schatten erkennen und bearbeiten und so langfristig zu einer integralen Ausgleichung gelangen, wie sie in der Integralen LebensPraxis angestrebt wird.

Als Therapeutin ist es für mich ein Geschenk, über die Arbeit mit inneren Anteilen an so tiefgehenden Prozessen meiner Klienten teilhaben zu dürfen. Oft lösen sich in bereits kurzer Zeit viele Blockaden und Lebensthemen können so sukzessive bearbeitet werden. Ich persönlich freue mich auf jede Sitzung mit dieser Arbeit und den Klienten geht es nicht selten genauso.

Voice Dialogue und Homöopathie

Als Heilpraktikerin und klassische Homöopathin betrachte ich viele psychologische Prozesse zusätzlich über den heilpraktischen, medizinischen Fokus und umgekehrt. So fand ich für mich einen Weg, Voice Dialogue und klassische Homöopathie fruchtbar miteinander zu verbinden. Beide Methoden ergänzen sich auf besondere Art und Weise. Über Voice Dialogue geben wir den unterschiedlichen Stimmen Raum, die in der aktuellen Lebenssituation die vorherrschenden, unausgeglichenen oder die unterdrückten sind. Unter Zuziehung der Homöopathie, lassen sich die in einer Sitzung zu Tage getretenen Hauptstimmen hervorragend im Sinne einer Ausgleichung und Würdigung unterstützen oder „bearbeiten“. Durch diese Kombination kann die Wirkung einer Voice Dialogue Arbeit enorm vertieft und zeitlich verlängert werden.

Andersherum können wir die in einer homöopathischen Anamnese gesuchten Lebensthemen eines passenden Konstitutionsmittels mit Hilfe einiger Elemente des Voice Dialogues aus dem rein intellektuellen und abstrakten Raum, greifbar und erfahrbar machen.

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn
Weitergehende Erläuterungen zu Voice Dialogue, inklusive Therapeutenregister Europa

Bild: Alexander Dreher, Pixelio

Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus,

Donnerstag, 7. Juni 2012

Heilmeditation ist keine Massenware



Heilmeditationen sind in allen Kulturkreisen seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden natürlicher und wirksamer Bestandteil von Heilungsprozessen. Im Laufe der Jahrhunderte und im Zuge unserer Konzentration auf unsere moderne Medizin ist dieses Wissen jedoch für uns verloren gegangen. Im Westen war der amerikanische Arzt Dr. O. Carl Simonton Wiederentdecker und Pionier in der Entwicklung moderner Heilmeditationen. Simonton ist Onkologe und Spezialist für Strahlentherapie. In zahlreichen Studien wurde die Wirksamkeit seiner auf Heilmeditation fußenden Simonton-Methode belegt.

Wenn Du heute im Internet nach Büchern oder Tonträgern zum Thema „Heilmeditation“ suchst, findest Du eine Vielzahl von Angeboten. Für jedes Problem gibt es unterschiedlichste Meditationen.

Die Schwierigkeit an diesen vorgefertigten Heilmeditationen und Mantren ist, dass sie ggf. gar nicht zu Dir passen. Eine Meditation oder ein Mantra ist nur dann wirksam, wenn es sich aus Dir selbst heraus entwickelt hat, wenn es Dein tiefstes Sein anspricht und wenn Dein Innerstes eindeutig „Ja“ zu dieser Meditation oder diesem Mantra sagt. Alles andere ist leider oft wenig wirksam.

Wenn einem Patienten z.B. während einer Chemotherapie die Haare ausgehen und dieser sich jeden Tag vor den Spiel stellt und sagt: „Ich werde von Tag zu Tag immer gesünder“, ist es recht unwahrscheinlich, dass das Innerste des Patienten diese Meditation annimmt. Nämlich dann, wenn der Patient nicht im Inneren fühlen kann, was er meditiert. Was Du nicht fühlst, wird für Dein Innerstes nie wahr werden und ist damit unwirksam.

Wirklich wirksam sind oft nur individuelle Heilmeditationen, die in einem gemeinsamen Prozess mit dem Patienten entwickelt wurden. Dies erfordert neben der ausführlichen Anamnese weiterführende Gespräche, um genau die Bilder, Töne, Klänge, Mantren etc. zu entwickeln, die für genau Dich stimmig sind. Dieser Prozess dauert länger als es dauert, eine CD im Buchhandel zu bestellen. Das Ergebnis ist aber wirksamer als eine nicht individualisierte Heilmeditation.

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn
www.integrale-heil-und-lebenspraxis.com

Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus,

Mittwoch, 6. Juni 2012

Ein kleine Einführung in die Biophotonen-Therapie

Was sind eigentlich BioPhotonen?










Anbei möchte ich eine kurze Einführung in eine ganz erstaunliche Therapieform geben - nämlich die so genannte Biohotonen-Therapie. Dabei geht es um 'Licht in unseren Zellen' (es gibt ein gleichnamiges Buch von Marco Bischof, erschienen im Verlag 2001) und wie man dieses Licht zur Wiederherstellung der Gesundheit beeinflussen kann.

Die Arbeitsgruppe um Prof. Popp in Köln und viele andere Forschungsgruppen haben gezeigt, dass viele Vorgänge in unseren Körperzellen von Lichtteilchen, den "Photonen", abhängig sind. Das gilt besonders für die Energiegewinnung und die Kommunikation in und außerhalb der Zellen.

Photonen gelangen über die Nahrung, insbesondere über Obst und Gemüse in unseren Körper und werden dort im Rahmen der Stoffwechselprozesse freigesetzt. In diesem Blogbeitrag hatte ich darüber bereits ausführlicher geschrieben: http://integrale-heil-und-lebenspraxis.blogspot.de/2012/06/was-ernahrt-uns-was-halt-uns-gesund-ist.html

Über spezielle medizinischen Soft-Laser können nun aber genau diese Photonen ebenfalls an den Körper geliefert werden. Zahlreiche Studien haben die Wirksamkeit für einige Anwendungen bereits bewiesen. Beispielsweise wurde die Wirksamkeit eines Gerätes der Firma Prophymed über eine experimentelle Studie des Fraunhoferinstituts in Dresden belegt. Im Weiteren gibt es bereits weit über 1000 positive Studienergebnisse an Patienten. In den Zellen wirken diese Photonen als Biophotonen, weil sie die biophysikalischen Eigenschaften besitzen, die der Organismus benötigt, um sie verwerten zu können. Sie wirken direkt auf die Körperzellen, können die Immunreaktionen steigern und die Stoffwechselfunktionen optimieren.

Wie funktioniert die Behandlung?

Biophotonen-Therapie in der Integralen Heil- und LebensPraxis
In der Behandlung werden bestimmte Körperregionen je nach Art der Erkrankung ganz gezielt mit Biophotonen niedriger Energie behandelt. Dieses Licht verstärkt - einfach ausgedrückt - die in den Körperzellen vorhandene natürliche Energie. Dadurch werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte reaktiviert und gestärkt.
Die Behandlung selbst dauert nur wenige Minuten. In der Regel umfasst die Therapie zwischen 6 und 20 Sitzungen.


Biophotonen-Therapie - eine Chance

Durch die Wirkung auf der zellulären Ebene findet die Biophotonen-Therapie bei einer Vielzahl von Gesundheitsstörungen und Krankheiten Anwendung. Neben akuten Krankheiten wie frischen Wunden, Entzündungen oder Magen-Darm-Erkrankungen, können auch chronische Erkrankungen mit der Biophotonen-Therapie behandelt werden. Hierzu zählen beispielsweise chronische Hauterkrankungen, Rheuma, orthopädische Erkrankungen, Schlafstörungen, Angst- und Erschöpfungszustände oder Depressionen.

Ich würde mir wünschen, dass es zu dieser Therapieform noch viel mehr Forschungen und Erfahrungsberichte gäbe. Denn grundsätzlich ist glaube ich allen klar, dass das Licht in unserem Leben eine herausragende Rolle spielt. Somit glaube ich auch, dass Therapieformen mit Licht eine besondere Stellung haben sollten. Natürlich kann man sich fragen: "Warum dann nicht einfach an die frische Luft gehen?" Grundsätzlich ist diese Frage richtig, denn frische Luft und Licht haben sicherlich einen großen Anteil an unserem Gesundbleiben. Ist ein Körper jedoch krank geworden und lässt sich dann ohne Weiteres ein gesundes Gleichgewicht nicht so schnell und leicht wieder herstellen, sind für den Gesundungsprozess besondere Energien erforderlich. Und diese könnten die Softlaser über die Anregung der Photonen in unseren Zellen liefern.

Den exakten Wirkungsmechanismus kennt man im Übrigen noch nicht. Also was genau da in den Zellen passiert, warum man die Strahlung anregen kann und warum das bei vielen Patienten zur Gesundung beiträgt. Alleredings stört mich das nicht besonders. Immerhin weiss ja auch niemand warum das Herz selbständig schlägt, warum aus einer Zelle ein ausdifferenziertes Lebenwesen werden kann und warum überhaupt etwas lebt. Ggf. müssen wir also auf die genaue Erklärung der Wirkungszusammenhänge in der Biophotonen-Therapie noch etwas warten...:-)

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn
www.integrale-heil-und-lebenspraxis.com




Download der Patienteninformation des Herstellers:
Hier ein ausführliches Interview mit dem Begründer der Biophotonen-Forschung, Prof. F.A. Popp:

Dienstag, 5. Juni 2012

Eine kleine Einführung in Meditation





Was ist Meditation?

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Meditation. Alle haben aber im Wesentlichen das Ziel, z.B. über die Verbindung mit der Stille, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen. Der direkte Effekt von Meditation ist somit, zur Ruhe zu kommen, Abstand zu gewinnen und damit dem Alltagsstress entgegenzuwirken. Medizinisch hat die Meditation damit auch tatsächlich die Effekte, Blutdruck und Stresshormonausschüttung zu senken und die Gehirnwellen in Richtung Beruhigung zu verändern. Und das bei regelmäßiger Übung auch langfristig.
Darüberhinausgehend hat die Meditation auch spirituelle Aspekte, sofern man sich dem öffnen möchte. Über alle Formen von Religion hinausgehend fördert Meditation ein Eintauchen in die Stille und ein Überschreiten der „Ich-Grenzen“: Stille war, bevor es die Welt und das Universum gab, Stille wird sein, wenn das alles einmal vergangen sein wird. Stille ist die Konstante in unserem Leben. Aber dieser Stille wohnt ein kreativer bzw. evolutionärer Impuls inne. Nämlich der, aus dem alles geschaffen ist. Meditation ist ein Weg, daran Anteil zu haben. Regelmäßige Meditation macht uns also nicht nur ruhiger, sondern auch kreativer.


Arten von Meditationen

Meditation ist Teil fast aller Kulturen, und daher gibt es sehr viele Wege zu meditieren. Für den Meditationsübenden ist das von großem Vorteil, denn nicht jeder kann jede Meditation gleich gut.

Zum einen ist Meditieren so, wie einen Muskel zu trainieren. Der Muskel muss erst wachsen und an Kraft gewinnen. Es ist also noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Zum anderen hat jeder Mensch bestimmte Zugänge, die ihm leichter fallen. Der eine ist ein Mensch, der in Bildern lebt und daher Meditationen mit Bildern oder "Bilderreisen" gut folgen kann. Ein anderer hat seinen Zugang eher über den Verstand – hier wären Zahlenmeditationen der Zugangsweg, ein anderer ist vielleicht eher über Klänge zu erreichen. In solch einem Fall ist der Einsatz von Musik oder Klangschalen besonders vorteilhaft. Neben den stillen Meditationen gibt es dann noch Bewegungsmeditationen, wie z.B. die Gehmeditation aus dem Zen, das Gärtnern in den Klöstern oder die Dynamische Meditation nach Osho und noch viele weitere.
Im engeren Sinne wird vieles als Meditation bezeichnet, was nicht wirklich Meditation ist. Dazu gehören zum Beispiel Visualisierungen und Phantasiereisen, die zwar meditative Übungen sind, jedoch den Kern der Meditation im strengen Sinne nicht treffen. Trotzdem haben diese ihren Wert und sind bei vielen Teil der regelmäßigen Meditationspraxis.


Was Meditation bedeutet
  • gegenwärtig, im Hier und Jetzt zu sein - als Beobachter, stiller Zeuge, ohne Bewertung des Geschehens
  • einfach da zu sein - ohne Ziele, Absichten und Aufgaben, etwas tun zu müssen.
  • den ständigen Strom der Gedanken zur Ruhe zu kommen lassen
  • Achtsamkeit und Bewusstheit für den Alltag zu üben.
  • anzunehmen, was im Augenblick ist
  • das Konzept des ‚Ich‘ zu überschreiten und damit Stille, Leere, Freiheit, Weite, Sein und Frieden zu erfahren
  • zu üben, Empfindungen, Gefühle und Gedanken bewusst wahrzunehmen
  • in der Stille sich zu öffnen für einen Bewusstseinsraum des Nichtdenkens und Nichtwissens und dadurch in Kontakt zu kommen mit den Kräften der Intuition, Inspiration und Kreativität ( Anm. Dieser Bewusstseinsraum wird auch transpersonal oder Überbewusstes genant )


Wie sollte man am besten meditieren?
Die wesentlichen Grundlagen für Meditation sind:
  • aufrecht auf Kissen, Bänkchen oder Stuhl mit gerader Wirbelsäule sitzen. Wer jedoch Probleme mit dem Rücken oder den Knien hat, kann genauso gut auch liegen. Nur sollte gewährleistet sein, dass man beim Meditieren dann nicht einschläft.
  • den Körper möglichst nicht bewegen – es sei denn, man macht eine Bewegungsmeditation
  • in der Regel die Aufmerksamkeit auf den eigenen Atem richten.
  • beim Bewusstwerden von Gedanken immer wieder zur Wahrnehmung des Atmens zurückkehren. Es macht nichts abzuschweifen. Aber immer, wenn man merkt, dass man abgeschweift ist, sollte man einfach wieder in die Meditation zurückkehren. Der Weg ist auch schon Teil des Zieles…

Wozu führt regelmäßige Meditation?

Wer regelmäßig meditiert,
  • lebt mehr in der Gegenwart, im Jetzt, anstatt durch zwanghaftes Denken überwiegend in der Vergangenheit bzw. Zukunft zu sein
  • erhält Kraft und Energie aus dem Kontakt mit dem Jetzt
  • wird mit mehr Vertrauen und Gelassenheit den Herausforderungen des Alltags begegnen können
  • wird mit mehr Bewusstheit Entscheidungen treffen und handeln
  • wird nicht nur aus dem Verstand heraus handeln, sondern auch intuitiv erkennen, was richtig und stimmig ist (innere Stimme, inneres ‚Wissen‘)
  • lebt gesünder und mit mehr Freude, weil die Wahrnehmung des augenblicklichen Geschehens durch unsere Sinnesorgane das Genießen der vielen schönen Dinge im Leben steigert oder sogar erst möglich macht
  • kann erfahren, dass es kein 'ich bin dies oder das' mehr gibt, sondern nur noch ein ICH BIN




Was kann man mit Meditation nicht machen?

Man kann mit Meditation alleine vorhandene Probleme nicht lösen. Im Gegenteil. Ein Problem weg zu meditieren zu versuchen, führt zur Abspaltung der zugehörigen Gefühle, die zur Lösung des Problems aber unabdingbar sind. Abgespaltene Gefühle werden zu unseren ‚Schatten‘ und damit sind sie einer Problemlösung nicht mehr zugänglich. Unsere Schatten bestimmen unser Denken, Fühlen, Wollen und Handeln jedoch in ganz erheblichem Maße.

Ein Beispiel:
Dein Chef benimmt sich Dir gegenüber respektlos. Du empfindest Ärger. Bist Du geübt in der Meditation, kannst du es schaffen, diesen Ärger nicht nur in der Meditation aus dem Bewusstsein zu löschen, es wird Dir irgendwann auch im Alltag gelingen. Dein Ärger, so wie die darunterliegenden Gefühle sind Dir nun nicht mehr bewusst. Irgendwann wirst du auch nicht nur nicht mehr wahrnehmen, dass Dich Dein Chef ärgert, Du wirst auch anderen Ärger nicht mehr bewusst wahrnehmen. Er ist jedoch nach wie vor da. Er zeigt sich dann z.B. in einem erhöhten Blutdruck.

Dennoch kann die Meditation ein Helfer bei der Lösung eines Problems sein. Dazu ist jedoch die vollständige Annahme eines Problems und der zugehörigen Gefühle notwendig. Beispielsweise indem Du wahrnimmst, dass Dein Chef Dich nicht nur ärgert, vielleicht verletzt es dich auch. Dies gilt es zu bearbeiten (Warum verletzt mich das? Was steht für mich dahinter? Woran erinnert mich dieses Gefühl…? Muss ich die Verhaltensweisen meines Chefs persönlich nehmen? …) In der Annahme und Würdigung unserer Gefühle, begleitet von praktischen Lösungsansätzen im Alltag, liegt der Schlüssel zur Auflösung. Begleitend kann dann hierbei die Meditation helfen, ein Problem zu transzendieren.


Regelmäßiges Üben von Meditation

Die positiven Effekte der Meditation stellen sich leider erst ein, wenn man das Meditieren regelmäßig übt. Schafft man es in einer ruhigen Lebenssituation zu meditieren, wird es einem aber immer öfter gelingen, auch mitten im Stress in die Ruhe zu kommen. Das erfordert jedoch einige Übung. Direkte Effekte lassen sich aber auch schon nach wenigen Meditationsübungen bemerken. Z.B. die Fähigkeit, sich in der Stresssituation einmal über ‚das Zeugenbewusstsein‘ zu betrachten und damit vielleicht schon recht schnell aus dem Hamsterrad aussteigen zu können.

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn

Meditation kann in Bonn z.B. jeden 1. und 3. Dienstag um 20 Uhr in der Integralen Heil- und LebensPraxis geübt werden.




 

 

'Meditation für alle' unterstützt publicmeditation.de. Dank an Sebastian Gronbach und MissionMensch.