Sonntag, 3. Juni 2012

Kalorien - was ist das?

Auf die Kalorien käme es an, wenn wir abnehmen wollen – so bringt es uns die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) bei und mit ihr alle anderen Institute, die sich mit dem Thema Ernährung befassen. Die Gesamtkalorienbilanz über einen gewissen Zeitraum entscheidet, ob wir abnehmen, oder zunehmen. Doch diese Aussage gerät zunehmend ins Wanken. Z.B. wenn wir den so geannten Glyx-Faktor hinzuziehen, also die Auswirkung, die ein Nahungsmittel auf unsere Insulinausschüttung im Körper hat.


Was ist denn eine Kalorie überhaupt?

Der Begriff „Kalorie“ kommt sehr klar und naturwissenschaftlich daher. Die heutige Definition von Kalorie besagt:
Eine Kilokalorie bezeichnet die Wärmemenge, die benötigt wird, um 1 g luftfreies Wasser bei einem konstanten Druck von 101,325 kPa (dem Druck der Standardatmosphäre auf Meereshöhe) von 14,5 °C auf 15,5 °C zu erwärmen.

So, das ist nun also die Maßeinheit, die unser diätisches Leben bestimmt. Erfunden hat die Kalorie ein Chemiker namens Atwater im 19. Jahrhundert. Der hat Lebensmittel einfach verbrannt und die dabei entstehende Wärme gemessen. Das war alles. Leider hat die Kalorie nicht wirklich nachgewiesener Maßen etwas mit dem Menschen und dessen Nahrungsverwertung zu tun. Wir sind eben Menschen, komplexe, sich selbst regulierende Systeme und keine Töpfe Wasser auf dem Bunsenbrenner in einem Chemielabor. So schreibt Dr. Strunz sehr nett dazu: „Wenn man ein Holzscheit verbrennt, produziert das recht angenehme Wärme. Kalorien. Dann essen Sie dieses Holzscheit doch bitte einmal: Wie viel Kalorien hat das? Werden Sie jetzt dick?“ (www.strunz.com)


Interessant ist zu diesem Thema eine Studie von von Kekwick und Pawan, in welchen drei Gruppen drei Diäten bekamen, nämlich zu 90% aus Fett, zu 90% aus Eiweiß oder zu 90% aus Kohlenhydraten. Das Ergebnis:






  • 1000 Kalorien aus 90% Fett
    Gewichtsabnahme von 400 g am Tag
  • 1000 Kalorien aus 90% Eiweiß
    Gewichtsabnahme von 270 g am Tag
  • 1000 Kalorien aus 90% Kohlenhydraten
    Gewichtszunahme von 100 g am Tag



Nachzulesen bei T. Ferris "Der 4-Stunden-Körper" Seite 44.
Höchst erstaunlich finde ich schon, dass man bei 1000 Kalorien überhaupt zunehmen kann. Aber das nur nebenbei.


Eiweiß, Vegetarismus, Allergien, und ernstere Erkrankungen

Dass Deutschland mit den Empfehlungen der DGE seit Jahrzehnten immer dicker wird, ist nur die logische Konsequenz aus dem „Esst mehr Vollkorn und weniger Fleisch“ Slogan. Nicht, dass Vollkornessen schlecht wäre. Natürlich ist Vollkorn viel besser, als leere Weissmehl-Pampe. Und Fleisch essen, ist aus vielerlei Gründen fragwürdig.

Was aus diesen Empfehlungen der DGE jedoch herauskam war: die Menschen essen Weissmehl-Pampe nach wie vor und haben den bisherigen Fleischkonsum einfach durch Vollkornprodukte ersetzt. Unterm Strich bedeutet das, dass wir uns vornehmlich von Kohlehydraten ernähren. Und das macht dick. Aber leider nicht nur das. Es fehlt das Eiweiß. Eiweiß enthält Aminosäuren. 9 von den 20 Aminosäuren, die es gibt, kann der Körper nicht selber herstellen. Er ist zwingend auf externe Zufuhr angewiesen. Wenn dazu noch Vitamine und Minaralstoffe fehlen, wirds auch noch mit den anderen 11 Aminosäuren eng. Denn aus Amonsäuren (mit Vitaminen und Mineralstoffen), bastelt der Körper sich alles zusammen, was wichtig ist: Allen voran das Immunsystem, Nervenzellen und die Muskeln. Der Körper kann das jahrelang kompensieren. Doch irgendwann ist Schluss. Dick ist der Patient dann schon lange, 10 Jahre später wird er noch krank dazu. Diabetes ist durch die hohe Kohlehydratzufuhr und die ständig überhöhte Insulinausschüttung (Stichwort Glyx oder LOGI) noch die offensichtlichste Erkrankung. Weniger durchsichtig wird’s dann bei Allergien, Autoimmunerkankungen, Erschöpfungszuständen etc. Da weiß der Arzt dann meistens nix zu zu sagen und verordnet Medikamente.


Unterm Stich lässt sich festhalten: Vollkorn und weniger Fleisch ist gut, ausreichend Eiweiß aber ist elementar. Es gibt genügend pflanzliche Eiweißquellen, mit denen wir unseren Eiweißbedarf ausreichend decken können. Der Eiweißbedarf liegt im übrigen etwa doppelt so hoch, wie der den die DGE zur Zeit angibt. Vielleicht hat Euch euer Hausarzt sogar schon mal gesagt, dass man heutzutage kaum Eiweißmangel haben könne. Das stimmt meiner Erfahrung nach nicht. Diese Aussage ist einfach ein weit verbreiteter Irrtum, und der eine quatscht es dem anderen nach. Messen und Staunen öffnet die Augen. Gemessen werden kann die Aminosäurenverteilung im Blut. Genannt wird das Aminogramm, kostet zwischen 50 – 80 Euro und wird nur von speziellen Laboren gemacht. Sehr schlecht fallen solche Aminogramme in der Regel bei Vegetariern (die nicht genügten Soja-Eiweß etc. zu sich nehmen), Stressgeplagten und Sportlern aus, die keine zusätzlichen Eiweißpräparate zu sich nehmen. Eine gezielte Eiweißsubstitution verhilft meist innerhalb von 2 Monaten viele Beschwerden zum Verschwinden zu bringen.

Strenge Eiweißreduktion ist schwer gesundheitsschädlich

Andere Heilpraktiker empfehlen katastrophaler Weise sogar zuweilen den kompletten Verzicht auf Eiweiß, weil damit sehr große Erfolge bei z.B. Allergien erzielt werden können. Wer bis hierin gelesen hat, kann sich schon zusammen reimen, worin dieser Erfolg besteht: Das Immunsystem wird schlicht und ergreifend zum Erliegen gebracht, weil ihm seine Bausteine entzogen werden. Der antiallergische Erfolg einer Eiweiß-Reduktionsdiät ist also nur ein vordergründiger. Große Probleme erlangen den Patienten am langen Ende. 10 Jahre später. Unter Umständen in der Form von Krebs oder Autoimmunerkankungen. Eiweißreduktion in der ganz akuten Phase einer Allergie kann sinnvoll sein. Genauso sinnvoll, wie es gut sein kann, kurzfristig Cortison oder Antihistaminika zu geben. Langfristig ist Eiweißreduktion Mord auf Raten.


Und nun aber wieder der Bogen zurück zum Anfang: Ich denke, die Kalorie als Ernährungsdiktat hat ausgedient. Da wir aber momentan nichts besseres zur Verfügung haben, kann die Kalorie noch als grober Maßstab für die Nahrungsmenge heran gezogen werden. Viel wichtiger als das „Wie viel“ ist das „Was“. Was wir am besten essen sollen, stellt die LOGI-Pyramide nach Dr. Nikolai Worm sehr anschaulich dar.


Guten Appetit!






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Weitere Quelle zu diesem Thema:
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Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus,

Was ist Orthomolekulare Medizin?

 

 

Die materielle Basis sichern.
Dem Körper genau das geben, was er braucht, um gesund zu werden und/ oder zu bleiben. Auch oder gerade bei starken Belastungen wie Stress, schweren chronischen Erkrankungen oder auch starke Beanspruchung durch Sport.

 

 

 

Orthomolekulare Medizin in der Integralen Heil- und LebensPraxis
Orthomolekulare Medizin arbeitet auf der materiellen Körperebene und bereitet somit die stoffliche Basis für eine umfassende Gesundheit.

Begründer der Orthomolekularen Medizin war der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling. Orthomolekulare Medizin heißt übersetzt so viel wie „Medizin über die richtigen Bausteine“. Und das bedeutet, dem Körper genau das zu geben, was er braucht, um gesund zu werden und/ oder zu bleiben. Auch oder gerade bei starken Belastungen wie Stress, schweren chronischen Erkrankungen oder auch starke Beanspruchung durch Sport.



Orthomolekulare Medizin in der Integralen Heil- und LebensPraxis
Man analysiert dazu in einem medizinischen Speziallabor das Blut oder andere Körperflüssigkeiten des Patienten und kann daraus Rückschlüsse ziehen, ob alle essenziellen Stoffe auf der molekularen Ebene (Vitalstoffe) in ausreichendem Maße vorhanden sind und ob deren Verarbeitung auf der zellulären Ebene des Körpers richtig funktioniert. Aus dem Ergebnis dieser Analyse lassen sich genau auf den Patienten zugeschnittene Therapien ableiten, die ggf. die gesundheitlichen Probleme des Patienten auf einer tiefer liegenden Ebene behandeln können als Medikamente. Und das in der Regel ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Blutanalysen chronisch kranker Personen zeigen im übrigen so gut wie immer Auffälligkeiten auf der molekularen Ebene.



Mangelzustände entstehen wenn:
  1. die Nahrung nicht genügend Mikronährstoffe enthält (Ernährung)
  2. Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden können (Darmgesundheit)
  3. chronische Erkrankungen vorliegen (Störungen auf der Zellebene)
  4. der Patient unter Stress steht oder sehr viel Sport treibt, bzw. körperlich hart arbeite(größerer Verbrauch an Vitalstoffen)
  5. regelmäßig Medikamente eingenommen werden müssen (Zellschädigung)
  6. regelmäßig Genussgifte zugeführt werden (Zellschädigung)



Selbst die sogenannten 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag (schaffen Sie das?) führen dem Körper oft nicht genügend Mikronährstoffe zu. Wenn wir einmal vergleichen, wie viel Vitamine ein Affe täglich zu sich nimmt, der den ganzen Tag sonnenreife Früchte vom Baum isst, im Gegensatz zu uns, die wir so gut wie keine wirklich frischen und naturbelassenen Nahrungsmittel zu uns nehmen, wird unser Defizit schnell deutlich.




Orthomolekulare Medizin in der Integralen Heil- und LebensPraxis
Die Vorgehensweise in der Orthomolekularen Medizin ist folgende:
Wichtig ist zu verstehen, dass in der Orthomolekularen Medizin nicht ins Blaue hinein chemische Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien etc.) verabreicht werden. Alles, was zu viel in den Körper hineinkommt, muss von diesem auch wieder entsorgt werden. Letzteres gelingt ggf. nicht immer, und so könnten die überflüssigen Stoffe im Körper abgelagert werden, wo sie langfristig zu neuen Erkrankungen führen könnten. Ein abgesichertes Wissen gibt es hierzu bislang noch nicht.


Im Weiteren werden Mikronährstoffe im besten Fall über eine optimierte Ernährung zugeführt.Chemische Ergänzungsstoffe können niemals eine gesunde Ernährung ersetzen. Im Praxisalltag ist es jedoch meistens so, dass man um Ergänzungsstoffe zusätzlich zu einer optimierten Ernährung nicht herumkommt. So kommen doch die meisten Patienten mit Beschwerden in die Praxis, die infolge von bereits sehr lang bestehenden Mangelzuständen unterschiedlicher Ursache entstanden sind. In allen Fällen ist es in einem akzeptablen Zeitrahmen meistens nicht möglich, die bestehenden Defizite allein über Ernährung auszugleichen. Mit einer genau dosierten Zufuhr von Ergänzungsstoffen wird dem Körper geholfen, auf der rein stofflichen Ebene wieder in ein Gleichgewicht zu kommen.


Bei der Behandlung kommen keine ‚Wundermittel‘ zum Einsatz, wie sie oft im Internet angepriesen werden oder solche, die über so genannte Schneeballsysteme vertriebenen werden. Behandelt wird mit pharmazeutisch geprüften Mikronährstoff-Präparaten, die aus der Ableitung der faktischen Laborwerte eingesetzt werden.
Als hilfreich hat sich die Orthomolekulare Medizin bei folgenden Erkrankungen erwiesen:
  • Autoimmunerkrankungen
  • Tumorerkrankungen/ Krebs
  • Immunologischen Defiziten (wie immer wiederkehrende Infekte)
  • Hoher Belastung des Patienten durch Stress oder Sport
  • Burnout
  • Chronic Fatigue Syndrom/ Chronischen Erschöpfungszuständen
  • Fibromyalgie/ fibromyalgieartigen Schmerzen
  • Sonstige chronischen oder zehrenden Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • ADHS
  • Depressionen
  • Allergien

‚Bluttuning‘ statt Doping im Sport

Immer mehr Sportler, ob Profisportler oder ambitionierte Hobbysportler erkennen den herausragenden Wert der Orthomolekularen Medizin im Hinblick auf die Erreichung ihrer sportlichen Ziele. Oft wird trainiert und trainiert, die Leistung jedoch stagniert und zu allem Überfluss ist der Sportler auch noch ständig krank. Keinen Infekt lässt er aus. Das ist keine Seltenheit. Die Ursache aber ist sehr einfach erklärt: Die starke Beanspruchung führt zu einem extrem hohen Verbrauch an Mikronährstoffen. Der Sportler befindet sich—trotz ggf. guter Ernährung—in einem ständigen Mangelzustand. In diesem ist keine Leistungssteigerung mehr möglich. Im Gegenteil: Der andauernde Mangel führt zu Störungen im Immunsystem, die dann wiederum oft eine chronische Infektneigung hervorrufen. Es kommt eine Abwärtsspirale in Gang. Die sportlichen Ziele rücken in weite Ferne.
Mit einer durchdachten orthomolekularen Behandlung kann sehr oft nahezu ohne Nebenwirkungen in relativ kurzer Zeit Abhilfe geschaffen werden. Auch hier gilt, dass vor einer gezielten Behandlung Laboranalysen im Vordergrund stehen. Bei der Behandlung kommen auch hier keine‚Wundermittel‘ zum Einsatz, sondern pharmazeutisch geprüften Mikronährstoff-Präparate, die aus der Ableitung der faktischen Laborwerte eingesetzt werden.
Selbstverständlich wird eine orthomolekulare Behandlung im Sport sinnvoller Weise von einem passenden Ernährungskonzept ergänzt.


Orthomolekulare Medizin in der Burnouttherapie

Für die Behandlung eines Burnout-Syndroms ist eine individuell-konzeptionelle Herangehensweise unerlässlich. Wir können die körperlichen Folgen eines Burnout mit Hilfe der Orthomolekularen Medizin sehr gut abfedern und den Körper in einem absehbaren Zeitraum wieder auf die Füße bringen. ‚Bluttuning‘ funktioniert eben bei Burnout-Patienten genauso gut wie bei Leistungssportlern. Jedoch wäre es aus meiner Sicht nicht zielführend, es dabei zu belassen.
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Wissenschaftlich basierte laborunterstütze Komplementärmedizin

In der Labordiagnostik arbeite ich mit dem führenden Labor für wissenschaftlich basierte Komplementäre Medizin zusammen. Die spezielle Labor-Diagnostik umfasst die Bereiche:
(Neuro-)Endokrinologie, Immunologie, Onkologie, kardiologische und biochemische Stoffwechsel-Diagnostik, funktionelle Magen-Darm-Diagnostik, Mikrobiologie, Untersuchungen auf Allergien und Nahrungsmittel-Intoleranzen sowie Vitalstoff-Analysen.

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn
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Was ist Spiral Dynamics? Werde die wahrhaft beste Version von Dir selbst!

 

 

Spiral Dynamics. Das Leben ist stetige Entwicklung. Wir sind Teil dieser Entwicklung. Entwicklung ist unser natürliches Bedürfnis.

 

 

Werde die wahrhaft beste Version von Dir selbst.

 

 

Gemäß dem Modell von Spiral Dynamics wird alles durchdrungen vom SEIN, vom höchsten GEIST und strebt einer höheren Entwicklung zu. Da auch wir Teil dieses SEINS, des höchsten GEISTES sind, sind auch wir durchdrungen vom evolutionären Impuls. Es stellt sich nur die Frage, inwiefern wir uns diesem evolutionären Impuls öffnen können, um mit dessen Hilfe die für uns höchste Ebene zu erreichen.

Die Integrale LebensPraxis versucht, genau diese Verbindung zur evolutionären Energie, zum SEIN, zum höchsten GEIST herzustellen. Je höher die Entwicklungsebene eines Individuums oder einer Gruppe ist, umso mehr stellen sich die Handlungen in den Dienst der Gesamtheit. Und das, ohne sich selbst dabei aufzugeben. Im Gegenteil:

Spiral Dynamics und Integrale LebensPraxis sind keine Konzepte zur Verherrlichung von Märtyrertum. Märtyrertum ist selbst nur eine Spielart des Egos. Doch dieses Ego gilt es zugunsten unseres wahrhaften ICH zu überwinden.


Ursprünge von Spiral Dynamics

Spiral Dynamics ist ein kultursoziologisches Modell von Don Beck und Chris Cowan. Ihr Entwicklungsmodell, vorgestellt im gleichnamigen Buch von 1996 (dt. 2007), basiert auf den Arbeiten des US-amerikanischen Psychologen Clare W. Graves. Das Buch richtet sich an ein Management-Publikum, fand aber wegen der dargestellten Konzepte, die eine griffige Beschreibung von Kultur und Psyche des Menschen bieten, eine Leserschaft – einschließlich des US-amerikanischen Philosophen Ken Wilber –, die weit über den angezielten Adressatenkreis hinausreicht. (Quelle: Wikipedia)
Das Konzept von Spiral Dynamics besagt, dass die menschliche Natur nicht festgelegt ist: Menschen sind unter drängenden Umständen fähig, ihre Umwelt durch neue konzeptionelle Modelle der Welt so zu gestalten, dass die neu entstandenen Probleme bewältigt werden können. Jedes neue Modell schließt alle vorherigen Modelle ein (Holon). Die so erreichte Ebene wird als Mem/ Meme bezeichnet. Es sind Systeme mit Kernkompetenzen, Wertesystemen, Ideen, Gebräuchen oder Kulturpraktiken eines Individuums, einer Gruppe oder einer Kultur.
Im Weiteren lässt sich aus dem Konzept von Spiral Dynamics die Prämisse ableiten, dass alles Leben dem unbedingten Streben nach Evolution und Höherentwicklung folgt. Die Ebenen/ Meme sind daher in einer Spiralform angeordnet. Individuen, Gruppen oder Kulturen durchlaufen die Spirale idealerweise von unten nach oben.























Dabei gilt Folgendes:
  • Spiral Dynamics ist kein Konzept, um Menschen in Schubladen zu stecken –Spiral Dynamics stellt Bewusstseinsebenen von Individuen, Gemeinschaften, Völkern etc. dar
  • Jedes Individuum/ jede Gruppe kann in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlichen Ebenen angehören
  • Kurze Erlebnisse in einer Ebene bedeuten noch keinen dauerhaften Aufenthalt in einer Ebene
  • Alle Ebenen werden nacheinander durchlaufen. Es ist in der Regel nicht möglich, einzelne Ebenen zu überspringen
  • Jede Ebene enthält die darunter liegenden Ebenen (Holontherorie)
  • Die Existenz jeder Ebene ist von äußerster Wichtigkeit, da anderen Individuen/ Gruppen sonst der „Aufstieg“ verwehrt wird
  • Die „Bewohner“ einer jeden Ebene bekämpfen tragischer Weise die unter ihr liegenden Ebenen
  • Schafft ein Individuum nicht den Sprung in eine nächste Ebene, erfolgt oft ein destruktives, krankhaftes Übersteigern der Werte der jeweiligen Ebene. Werte werden durch Übersteigerung pervertiert, viele Kulturen fanden so ihr Ende und fielen wieder auf tiefere Ebenen hinab
  • Besondere Situationen können ein Individuum/ eine Gruppe jederzeit auf tiefere Ebenen zurückwerfen. Ein anschließender Wiederaufstieg kann dann aber schneller erfolgen, als die erste Wegbahnung

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn
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Begriffserläuterungen zur Integralen LebensPraxis in der HeilPraxis

Es gibt vielerlei unterschiedliche Begriffsdefinitionen und Konzepte über die ‚Schichten‘ unseres Körpers und über menschliche Lebensbereiche. Z.B. gibt es detaillierte Definitionen aus dem Buddhismus und anderen alten Weisheitstraditionen. Wir stützen uns aber hier nicht auf diese vielfältigen Definitionen. Wir versuchen, Ihnen die Sachverhalte mit ganz üblichen Worten darzustellen, damit Sie ein besseres Verständnis für unsere Arbeit entwickeln können, auch wenn Sie sich bisher noch nicht mit den unterschiedlichen Weisheitstraditionen beschäftigt haben:
  • Grobstofflicher, physischer Körper
  • Feinstofflicher Körper
  • Energetischer Körper
  • Psyche, Seele und Kognition
  • Schattenarbeit
  • Spirituelle Ebene/ Sinngebung
  • Äußere Lebensbereiche

 

 

 

 

 

 





 

Grobstofflicher, physischer Körper

Der sogenannte grobstoffliche, bzw. physische Körper bezeichnet denjenigen Körper, den wir im normalen Sprachgebrauch als unseren Körper bezeichnen. Also der Körper, den wir anfassen können, der 37 Grad warm ist, der Schnupfen oder Muskelkater bekommen kann. Zeigt unser grobstofflicher Körper ungewünschte Reaktionen, definieren wir das für gewöhnlich als Krankheit. Jedoch beginnt Krankheit oft nicht beim grobstofflichen Körper, sondern in anderen Bereichen. Selten fällt eine Krankheit vom Himmel direkt in den grobstofflichen Körper hinein. Die Krankheit manifestiert sich ggf. zunächst unbemerkt in anderen Körperbereichen (feinstofflich oder energetisch). Wird nun nur auf der grobstofflichen Ebene behandelt, kann oft keine vollständige Heilung bewirkt werden.


Feinstofflicher Körper

Der sogenannte feinstoffliche Körper bezeichnet denjenigen Körper, in dem sich feinere Prozesse abspielen als diejenigen, die wir mit unseren Augen oder üblichen Messtechniken nachweisen können. Durch den Fortschritt der Technik und damit die immer feiner gewordenen Messmöglichkeiten, ist es in den letzten Jahren gelungen, Teile des feinstofflichen Körpers für unser Auge technisch sichtbar werden zu lassen. Beispielsweise können die elektrischen Ströme, die die Nervenimpulse in unserem Körper aussenden mit feinen Apparaturen sichtbar gemacht werden. Direkt am Körper können hier schon sehr lange mittels EKG oder EEG Ströme gezeigt werden. Seit neuerem weiß man – dank feinster Messmethodik, dass z.B. unser Herz ein Schwingungsmuster im Umfeld von bis zu 1,50 m um den Körper herum verbreitet. Das bedeutet aber nicht, dass dieses Feld über die 1,50 m hinausgehend aufhört. Dort endet nur unsere derzeitige Messmöglichkeit. In quasi homöopathischer Verdünnung sind die feinstofflichen Wirkungen Ihres Herzens auf den uns alle umgebenden Raum auch noch am Südpool vorhanden. Spannend ist es hier sich vorzustellen, wie sich diese ‚Herzensräume‘ überschneiden und gegenseitig beeinflussen, wenn sich Menschen im selben Raum aufhalten. Oder wie äußere Einflüsse diese Körperfelder verändern können und ob dies Auswirkungen auf uns selber hat.
Aus der modernen Physik wissen wir, dass Atome nicht stillstehen, sondern sich in Schwingungsmustern bewegen. Auch diese Tatsache hat bisher in die Welt der Schulmedizin noch nicht Einzug gehalten, obwohl diese Tatsache unumstrittener Fakt ist.
Die Homöopathie ist z.B. eine Heilweise, die hauptsächlich auf den feinstofflichen Körper einwirkt. Die Schwingungen eines homöopathischen Medikaments sind z.B. schon heute messbar.


Energetischer Körper

Der energetische Körper stellt diejenigen Flüsse oder Felder in und um unseren Körper dar, die im Volksmund die Lebensenergie bezeichnen. Noch vor 150 Jahren war es in der Medizin völlig selbstverständlich, von Lebensenergie zu sprechen. Dann versuchte man diese Lebensenergie zu messen, was aber zunächst misslang. Das hatte zur Folge, dass jeder Wissenschaftler, der von so etwas wie Lebensenergie sprach, um seine Reputation fürchten musste. Denn seit der Neuzeit dürfen wir nur noch glauben, was wir zählen, messen, wiegen können (außer bei Gott macht man eine kleine Ausnahme, die aber so gar nicht in unsere sonstigen Lebenskonzepte passen mag...). Also verschwand die Lebensenergie binnen weniger Jahre aus den Büchern der Medizin. Dass es diese Lebensenergie jedoch gibt, ist uns intuitiv allen klar. Neuere interessante Forschungen haben ggf. eine Möglichkeit gefunden, diese Lebensenergie mit bildgebenden Verfahren darzustellen.


Psyche, Seele und Kognition

Die Psyche und Seele bezeichnet unsere Emotionen und unser inneres Wesen. Die Kognition steht für unser Denken und unseren Verstand. Alle drei Teile nehmen wesentlichen Einfluss auf Gesundheit und Krankheit. Sie können aber auch ganz gezielt durch geeignete Übungen und Therapien positiv beeinflusst werden.


Schattenarbeit

In der Schattenarbeit wird versucht, all das aufzuarbeiten, was wir aus unserer Wahrnehmung verdrängt haben. Durch die Verdrängung sind uns diese Inhalte nicht mehr zugänglich, aber dennoch beeinflussen sie unser Denken, Fühlen, Wollen, Handeln und unsere Gesundheit in ganz entscheidendem Maße. Erst wenn wir uns unserer Schattenanteile – also all dem, was wir an uns nicht wahrhaben wollen – wieder bewusst werden, können wir diese bearbeiten. Ohne diese Reintegration unserer Schatten sind wir ihnen hilflos ausgeliefert. Deshalb kommt der Schattenarbeit in der Integralen LebensPraxis eine sehr große Bedeutung zu.



Spirituelle Ebene/ Sinngebung

In unserer aufgeklärten Gesellschaft, in der nur noch geglaubt werden darf, was gezählt, gemessen und gewogen werden kann, beantworten sich Fragen nach der Spirituellen Ebene und damit der Sinngebung unseres Seins und Tuns immer schwieriger. Die Glaubenskonzepte, die uns die traditionellen Kirchen anbieten, sind für viele zu verstaubt und stehen in unauflösbarem Konflikt zu unserer sonstigen Weltauffassung.
Um diese Leere zu füllen, hat sich seit den 60er- und 70er-Jahren eine spirituelle Esoterik-Bewegung etabliert, die viele Menschen anspricht. Letzen Endes aber dann ggf. doch enttäuscht zurücklässt, da uns hier eine Welt verkauft wird, die sich so nicht bewahrheitet. Das Leben ist leider nicht immer eine Wünsch-Dir-Was-Veranstaltung, Bestellungen beim Universum kommen offenbar nicht immer an, und die tollsten Menschen bekommen Krebs. In Schicksalsschlägen stehen wir ratlos da und fragen uns, ob Gott das so gewollt hat, oder was er uns damit sagen will.
Die Integrale LebensPraxis bietet uns hier Ansätze, um auch unsere spirituelle Ausrichtung in eine lebenspraktische Dimension zu bringen und gleichzeitig Halt für schwere Stunden unseres Lebens zu haben. Dies bedeutet eine Abkehr von einem kindlichen Glauben hin zu einer großen Eigenverantwortung. Welche aber nicht weniger Halt gibt, sondern unserem Leben ein solides Fundament bietet.

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn
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Was ist Integrale LebensPraxis? Integrale LebensPraxis in der HeilPraxis

Integrale LebensPraxis in der Heilpraxis

In der Integralen LebensPraxis werden alle inneren wie äußeren Lebensbereiche eines Menschen betrachtet und systematisch entwickelt.
In der Integralen LebensPraxis beschäftigt man sich über ggf. bestehende aktuelle Krankheitssymptome hinausgehend beispielsweise mit folgenden Fragen: Wo gibt es ungesunde Bereiche in meinem Leben? Was macht mich glücklich, was macht mich krank? Was in meinem Leben kann ich noch besser entwickeln? Wo liegen meine Begabungen? Wie kann ich mein Leben in die Balance bringen? Wo möchte ich in fünf Jahren stehen? Oder noch weiter gegriffen: Wie kann ich die wahrhaft beste Version von mir selbst werden? Was ist meine Mission? Was ist der Sinn? Und was kann ich jetzt konkret tun?
Ziel ist es, mittels konzeptioneller, schrittweiser, kontinuierlicher Entwicklung und Transformation der Potenziale in allen Lebensbereichen über einen längeren Zeitraum zu einer umfassenden Gesundheit und Balance in jeder Hinsicht zu gelangen. Im besten Fall wird man so in die Lage versetzt, die wahrhaft beste Version von sich selbst zu verwirklichen.
Wenn Sie schon öfter das Gefühl beschlich, dass da mehr sein muss als nur halbwegs gesund und ohne größere Blessuren durchs Leben zu kommen, dann ist Integrale LebensPraxis womöglich genau der Weg, den Sie beschreiten sollten.
Die betrachteten Bereiche der Integralen LebensPraxis sind im Einzelnen:













Durch diesen umfassenden Ansatz wird es möglich, nicht nur jeden einzelnen Bereich zu optimieren. Die Veränderungen in einem Bereich führen meist automatisch zu positiven Veränderungen in anderen Bereichen. Oft nicht nur einfach zu Änderungen, vielfach zu Potenzierungen. Das Ganze ergibt hier mehr als die Summe seiner Teile.
Ein Beispiel: Ein die Meditationspraxis Übender, der gleichzeitig seinen Körper trainiert, wird in nur kurzer Zeit eine derartige Vertiefung seiner meditativen Zustände erfahren, wie er sie sonst nur nach zusätzlicher jahrelanger Meditationsübung erreicht hätte. Anders herum: Ein Spitzensportler, der zu meditieren beginnt, erreicht in der Regel mit Hilfe der Meditation sehr viel höhere sportliche Leistungen als ohne.
Der ganz entscheidende Punkt dabei ist aber: Beide erleben eine Potenzierung ihrer Ergebnisse und gleichzeitig, sofern der Prozess entsprechend professionell im Sinne einer Integralen LebensPraxis begleitet wird, eine Transformation in eine sogenannte höhere Ebene (im Sinne von Spiral Dynamics). Beide werden nicht nur ihre zunächst gesetzten Ziele besser erreichen, beide werden mit Hilfe der Integralen LebensPraxis auch in der Lage sein herauszufinden, ob ihre gesetzten Ziele denn auch Ihren wahrhaften Zielen entsprechen. Wahrhafte Ziele sind in diesem Zusammenhang solche, die einer umfassenden Gesundheit, einer emotionalen Balance, geistiger und nicht zuletzt auch einer spirituellen Klarheit dienen. Wir sind dann in der Lage, unsere eigene Mission zu leben und die wahrhaft beste Version von uns selbst zu werden.


Integrale LebensPraxis ist übrigens keine Organisation und auch keine Vereinigung. Jeder kann sie üben. Wer für sich alleine Integrale LebensPraxis üben möchte, benötigt jedoch einige Informationen über die dahinterstehende Integrale Theorie und letztlich Disziplin. Da man während des Übens auch immer an Bereiche im eigenen Sein stößt, die z.B. als unangenehm empfunden werden oder die sogar ganz aus dem Bewusstsein verdrängt sind (unsere Schatten), ist die Begleitung durch einen erfahrenen Therapeuten zuweilen notwendig bzw. sehr viel effektiver als das Üben alleine.
Integrale LebensPraxis entstammt der Integralen Theorie, wie sie von Ken Wilber zusammengetragen und formuliert wurde. Die Integrale Theorie wiederum enthält wesentliche Anteile aus der Theorie von Spiral Dynamics.

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn
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Was ist Integrale Medizin?

Integrale Medizin ist die umfassende integrale Betreuung des Patienten,die Auswahl der richtigen Therapien, die Gestaltung und Umsetzung eines persönlichen Therapiekonzeptes unter interdisziplinärer Zusammenarbeit.






- Schulmedizin und Komplementärmedizin Hand in Hand - für den Patienten-
Unsere westliche Medizin befindet sich in einem Dilemma; und damit wir alle – Behandler, wie Patienten:

Die klassische medizinische Sichtweise erfasst den Menschen leider oft nur noch punktuell auf seine akuten Beschwerden hin. Unser derzeitiges Gesundheitssystem, sowie die damit verbundenen medizinischen Ausbildungen, lassen eine gesamtheitliche Betrachtung von Körper, Seele und Geist kaum noch zu. Dabei belegen die Forschungen aus der Psychosomatik deutlich, wie stark die Innerlichkeit, sowie die äußeren persönlichen Lebensumstände eines Menschen, an Gesundung und Erkrankung beteiligt sind. Im Akutfall rettet die Schulmedizin viele Leben. Langfristig hat sie jedoch wenig Konzepte auf Lager, um den Patienten in ein Gleichgewicht zu führen, welches der nachhaltige Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden ist.



Alternative Ansätze, wie Komplementärmedizin oder die sogenannte „Ganzheitliche Medizin“ können eine wunderbare Ergänzung zur klassischen Schulmedizin darstellen. Aber gerade die Befürworter - Behandler wie auch Patienten - dieser komplementären oder „ganzheitlichen“ Ansätze, entwickeln leider umgekehrt häufig eine „Allergie" gegen die klassische Schulmedizin, was unterm Strich dem Patienten ebenfalls Schaden zufügen kann. „Ganzheitliche Medizin“ meint nämlich häufig nicht wirklich ganzheitlich, sondern „Bitte alles – aber nur keine Schulmedizin.“.

Integrale Medizin hingegen verfolgt den Ansatz, für jeden einzelnen Patienten ein abgestimmtes und individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln und dabei keine Therapieform im Vorhinein kategorisch auszugrenzen. Je weiter das Spektrum ist, aus dem der Behandler schöpfen kann, umso besser.
Da kein Arzt, Heilpraktiker oder Therapeut alle Behandlungsformen beherrschen kann, versteht sich Integrale Medizin als Networking-Medizin. Therapien, die der Behandler nicht selbst durchführen kann, werden von Kollegen übernommen, die sich auf die jeweilige gefragte Therapie spezialisiert haben. Die Fäden der Behandlungen laufen jedoch für gewöhnlich – das Einverständnis des Patienten vorausgesetzt – bei dem das Behandlungskonzept aufstellenden Arzt/ Heilpraktiker oder Therapeuten zusammen. Auf diesem Wege kann das Behandlungskonzept durch Feedback-Schleifen regelmäßig angepasst und optimiert werden.
Ken Wilber schreibt zur Integralen Medizin im Vorwort des gleichnamigen Buches:

„Die integrale Medizin, welche sich zur Zeit rasant entwickelt, ist bereits wesentlich über frühere Ansätze, die unter Begriffen wie ‚holistisch‘, ‚allopathisch‘, ‚alternativ‘ und ‚komplementär‘bekannt sind, hinausgegangen. Obgleich einige der Bestandteile dieser ursprünglichen Bemühungen beibehalten werden, geht die integrale Medizin von einer wesentlich weitreichenderen Grundlage aus, sie ist tiefer in empirischer Forschung verankert und steht effektiver in Beziehung zu den umfassenden Modellen der menschlichen Psychologie und des Bewusstseins. Doch es ist gut, sich daran zu erinnern, dass eine integrale Medizin sich deutlich sowohl von der konventionellen als auch von der komplementären Medizin unterscheidet, und gleichzeitig bemüht ist, die bewährten
und wirksamen Elemente von beiden aufzunehmen.“
Die integrale Medizin ist damit ein sehr breit gefächerter Ansatz, der vom Behandler sehr viel Fachwissen, Sorgfalt, Flexibilität und die stetige Bereitschaft, genau und zeitintensiv mit dem jeweiligen Patienten zu arbeiten, erfordert. Gleichzeitig ist ein persönlicher Einsatz des Patienten erforderlich. Der Patient muss verinnerlichen, dass er mit Hilfe des Behandlers seinen eigenenHeilungsweg finden und diesen auch selber gehen muss. Eine hohe Bereitschaft zur persönlichen Entwicklung sollte mindestens gleichwertig neben dem Wunsch stehen, störende Krankheitssymptome ‚einfach‘ loswerden zu wollen.
Im optimalen Fall steht am Ende eines solchen integralen Prozesses nicht nur das Verschwinden der aktuellen Beschwerden, sondern eben eine Entwicklung der gesamten Persönlichkeit des Menschen und all seiner Lebensbereiche. Letzteres wird durch das Einflechten des Schulungsweges der „Integralen LebensPraxis“ bewirkt (siehe Punkt 6 der Grafik unten).






















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Schmerz- und entzündungsfrei durch Verzicht auf Kohlehydrate?

Es gibt ja immer mal so ein paar Hypes, die durch die alternative Gesundheitswelt geistern. War es vorgestern die Antipilzdiät, Darmsanierung und Darmspülung, gestern die Basenkost, so ist heute an allen Ecken die Rede von Low Carb und Glyx. Dahinter verbirgt sich das Konzept, die Kohlehydratzufuhr deutlich zu reduzieren und im Gegenzug die Eiweißaufnahme zu erhöhen. Damit soll nicht nur dem Übergewicht zu leibe gerückt werden, sondern auch viele Erkrankungen seien damit behandelbar.



Dr. Coy hat z.B. ein Diätkonzept entwickelt, welches auf kohlehydratarmer Ernährung beruht und Krebs nicht nur wirksam vorbeugen, sondern auch helfen soll den Krebs im Falle einer Erkrankung zu besiegen. Mir persönlich ist das Konzept Low Carb sehr einleuchtend (wenngleich es mir auch sehr schwer fällt, da ich Kohlehydrate liebe…). Isst du Kohlehydrate, schüttet den Körper Insulin aus. Isst Du zu viel Kohlehydrate, schüttet er sogar sehr viel Insulin aus. Das Insulin sorgt dafür, dass die Kohlehydrate in die Zellen eingeschleust werden. Benötigt die Zelle den „Brennstoff“ nicht, kommt er ins Speckröllchen. Dazu kommt: Wurde viel Insulin ausgeschüttet, ist das Blut danach ratzekahl leer gefegt. Kein Zucker mehr da. Dem Hirn wird gemeldet: Mach mal Heißhunger, im Blut ist kein Zucker mehr. Und das passiert, obwohl doch gerade erst ne menge Kohlehydrate in Speckröllchen umgewandelt wurden. Man kennt das, wenn man abends sehr gut gegessen hat und noch einen schönen süßen Nachtisch hinterher geschoben hat. Am nächsten Morgen wacht man oft mit Hunger auf, obwohl man am Vorabend ja eher zu viel gegessen hatte. Der Körper signalisiert einfach „Hunger“, weil kein Zucker im Blut ist.


Kleine kohlehydratreiche Mahlzeiten verhindern Fettverbrennung

Als wäre das nicht genug: Wenn Du Kohlehydrate isst, wird ja Insulin ins Blut ausgeschüttet. Und diese Anwesenheit von Insulin verhindert, dass der Körper Fette verbrennt (aber genau die möchte man ja loswerden!). Das ist dann auch der Grund, warum man nicht abnimmt, obwohl die Kalorien deutlich eingeschränkt wurden, wenn man lauter kleine kohlehydratreiche Mahlzeiten am Tag isst (also so, wie es z.B. die DGE empfiehlt).

Es ist dann immer Insulin im Blut und Fett wird nicht abgebaut. Das, was man nun nicht mehr an Kohlehydraten essen soll, sollte man als Eiweiß zuführen. Auch das ist sehr wichtig und einleuchtend. Denn Dein Körper benötigt wirklich Eiweiß, denn alles, was an ihm wichtig ist, besteht aus Eiweiß, bzw. aus den Bausteinen des Eiweißes, den Aminosäuren. Einige davon kann der Körper nicht selber herstellen und deshalb ist er zwingend auf Zufuhr von außen angewiesen. Nicht nur Deine Muskeln und Organe bestehen aus Eiweiß, auch Dein Hirn, Deine Nerven und Dein Immunsystem. Ich habe früher die Wichtigkeit von Vitaminen und Eiweiß deutlich unterschätzt. Eine orthomolekulare Blutuntersuchung hat mir aber die Augen geöffnet. Ich lebe fast vegetarisch und mache viel Sport. Bei guter vollwertiger Ernährung sehen meine Blutwerte ziemlich schlecht aus. Seit ich meine Ernährung verändert habe und auch zusätzlich Vitamine und Aminosäuren nehme (da wo ich es brauche), geht es mir hervorragend. Z.B. habe ich keine Erkältungen mehr.

Aber da geht wohl noch mehr. Krebs hatten wir ja schon oben angesprochen. Ein weiterer Effekt der kohlehydratarmen Ernährung soll ein antientzündlicher Effekt, bei z.B. Rheuma sein. Wer von Gelenkentzündungen betroffen ist, kann es ja mal ausprobieren.

Kohlehydratverzicht bedeutet im Übrigen nicht auf Obst und Gemüse zu verzichten. Verzichten solltest Du auf die so genannt Sättigungsbeilagen: Kartoffeln, Nudeln, Brot, Reis etc....

Nicola Hirsch, Medizinjournalistin, Heilpraktikerin Bonn
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www.integrale-heil-und-lebenspraxis.com


Immer wieder interessante Informationen zu diesem Thema siehe auch www.strunz.com

Autor: Nicola Hirsch bei Google Plus,